Ein Stern unter all den anderen Sternen

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Blitze werfen grässlich tanzende Schatten an die blutbefleckten Wände

und ich kann nicht mit Sicherheit sagen, wessen fremde Hände

sich in der Meinigen befinden, oder wessen Stimme meine Worte spricht,

denn alles was ich sehe, ist das Mondlicht und wie es sich in meinem Herzen bricht

denn alles was ich sehe, ist das Mondlicht und wie es sich in meinem Herzen bricht -

und je mehr ich versuche, den Weg vor mir zu ergründen,

desto mehr Scherben lasse ich hinter mir zurück

.

Die Schatten, sie tanzen, der flüsternde Regen zieht mich in seinen Bann,

sagt mir Schatten, wie lange muss ich noch laufen, bis ich endlich ruhen kann?

Sie Schweigen, ich schweige, der Regen plätschert, die Bäume wiegen im Wind,

wie kann ich jemals wirklich sein, wenn alle anderen nicht sind?

wie kann ich jemals wirklich sein, wenn alle anderen nicht sind?

Und je mehr ich versuche, zu verstehen und zu sehen,

desto blinder werde ich.

.

Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, wer ich bin und wer ich war,

ich kann nicht mit Sicherheit sagen, was ich sehe und was ich sah,

alles was ich weiß: Ich erkenne das Glück in meinen Händen nicht

und ich werde es nicht greifen können, bevor es schließlich bricht

und ich werde es nicht greifen können, bevor es schließlich bricht -

und je mehr ich mich nach ihm sehne,

desto weiter entfernt es sich..

.

Die Sterne funkeln unberührt inmitten von unendlicher Nacht,

wie gerne wäre ich wie sie: Leuchtend hell und unbedacht.

Doch wie die Sterne sind, werde ich wohl niemals sein

denn die Dunkelheit in meiner Seele lässt mich nicht allein

denn die Dunkelheit in meiner Seele mindert meinen Schein -

Oh, wie gerne würde ich doch ein Stern

unter all den anderen Sternen sein.

.

Ich transzendiere in die Lüfte, ich bin die Nacht und der blasse, weiße Mond

der verlassen und alleine zwischen all den kleinen Sternen thront

und doch bin ich ein Sandkorn, ein Häufchen Staub und endlos klein -

sag mir, wie soll ich ein Licht im Vakuum der Zeiten sein?

sag mir, wie soll ich ein Licht im Vakuum der Zeiten sein?

und je mehr Universen ich erschaffe,

desto kleiner wird meine Welt.

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Kommentare

29. Dez 2018

Cool, auch wenn es nicht das treffende Wort ist, die Idee, wie klug du es sagst.
Berührend warm der Inhalt.
LG Uwe