Zwiegespräch

von Johanna Blau
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Im Wasser der Wasser schlafen meine Ängste.
Das Du belebt Grauen als die Schlange der Jagd.
Weckt die Furcht auf und lässt sie ruhen, vielleicht für immer,
Wie auch immer, ich jammer und wimmer wie
Wind um die Rohrkolbenstiele.
Senke mich endlich herab – ein Hauch,
Hör, wie ich dich leise um spiele.

Da neckt mich dein Lächeln,
Wieder zu versuchen die Sorte Antwort,
Dass dein Lächeln scheint.
Dein Blick trifft mich
Und eine Achse eint,
Farne der Worte,
Die sich auf fächeln.

In meinem Mund wende ich allzu Gewagtes.
Bis die Sätze nach Verrat schmecken.
Will weder dich noch mich mehr necken.
Alles ist wahr.
Mit Wahrheit schockiere ich gern.
Nur tanzt um diesen verlorenen Stern,
Ein Planet namens „Ungesagtes“.

Sieben ist die Zahl, die Hexen gerne schreiben,
Ungeliebt und stark stehen sie mit beiden Beinen,
In vielen Welten und betreiben da ihre Reigen.
Das wollt ich dir sagen, das will ich dir zeigen.
Verliere ich den Boden unter meinen Füßen,
So fange ich an den Mond und die Bäume zu grüßen,
Und tief im Innern glaube ich, ich werde ewig dafür büßen.

JB-08-2019

Johanna Blau

Rezitation:

Rezitation: Johanna Blau, 5.9.2019
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Kommentare

30. Aug 2019

Danke Axel, freut mich sehr, dass du das so siehst :) liebe Grüße, Johanna

29. Aug 2019

Ich schließe mich Axels wie immer besten Reaktion und Durchdringung an,
erweitere es jedoch von der zweiten Dimension nicht nur auf die dritte, sondern auf vier Dimensionen.
Dein Gedicht ist mehr als ein Gedicht, liebe Johanna! Bin tief beeindruckt.
LG Uwe

30. Aug 2019

Wow, ich bin beeindruckt von deinem Kommentar, ich freue mich sehr darüber. Danke dir Uwe.
Liebe Grüße, Johanna