Irgendwann

von Monika Laakes
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Irgendwann im Strom
der ungeborenen Zeit
wirst du wissen,
wohin es dich treibt.

Irgendwann schwimmen Gedanken
kopflos als Wirrwarr dahin,
keine Antenne überträgt
diese Energien. Sie entfliehen.

Irgendwann stiehlt die Schwärze der Nacht
dein inneres Licht. Sei drauf bedacht,
du hast die Macht zu obsiegen,
weck deine inneren Bilder und du kannst fliegen.

Irgendwann leuchtest du wiederum,
Zeit gebiert Zeit, alles gedeiht ringsum.
Du öffnest die Arme, vertraust dem Leben,
lenkst deine Gedanken, die lassen dich schweben.

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Kommentare

29. Jul 2016

Liebe Monika,
dein Gedicht spricht mich total an, denn ich denke diese Zustände kennt jeder und man muss das auch nicht gleich manisch-depressiv nennen, aber solchesn Tiefs folgt auch immer ein Hoch. Wer kennt das nicht. Wunderbar formuliert, ein sehr schönes Gedicht. Chapeau!!!
Kerstin

30. Jul 2016

"Irgendwann im Strom der ungeborenen Zeit" ...
was für ein poetischer Ausdruck!

30. Jul 2016

Hab mich sehr über eure Kommentare gefreut. Das kennt Ihr ja auch, dieses hüpfende Serotonin im Körper. Dankeschön an D.R. Giller, an Axel, an Kerstin und an noe.
Zudem dank ich noch für die Klicks
Noch ein harmonisches Wochenende wünscht Monika

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