Ende durch Asphalt

von Roman Rudenko
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Wie so oft im Leben es passiert,
Dass man sich verlieben tut,
So oft wird auch, wen's interessiert,
Das eigne Sein voll Weh und Unmut.

In solch einem widerwärtigen,
Ja durchaus verrucht ekelhaftem,
Überaus schrecklich gespenstigem,
Zutiefst erschütterndem Umstand,
Gibt es viele Menschen die Sagen Adieu.
Zu sich und vor allem zum Fensterrand.

Im freien Fall dann und mit Brise dahin,
Pfeifen sie auf Leben und Gravitation.
Was immer sie gehabt haben mögen im Sinn,
Darüber schweigt auch die Obduktion.

Es bleibt ein Geheimnis, oh Weh, oh Schreck,
Der Grund für's Dahinscheiden ist fern.
Eine Sirene erklingt, am Boden ein Blutfleck,
Und am Himmel erlischt langsam ein Stern.

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