Auf meiner Liebsten Tod V

von Robert K. Staege
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Wollte wachen, wollte schlafen,
täglich, nächtlich, Schatz, mit Dir!
Ach, mir fehlt der Ruhehafen
seit Du nicht mehr bist bei mir.

Oh, ich finde keinen Schlummer,
weil ich gar so traurig bin.
Tief im Innern nagt der Kummer,
dass Du schiedest früh dahin.

Dich zu lieben, das war Leben,
Dich zu lieben, das war Lust,
Dir all meine Liebe geben,
füllte ganz mir Sinn und Brust.

Jetzt noch füllt mich all dies Lieben;
Liebe bleibt für alle Zeit.
Wohl bist Du mir nicht geblieben,
doch sie bleibt Dir in Ewigkeit.

© RKS

Geschrieben am 30./ 31. Januar 2018 in Erinnerung an viele einsame, nächtliche Spaziergänge des Jahres 1997.

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