„Nur eine Frau“ – Ehrenmord

von Soléa P.
Mitglied

Ehrgefühl
Hindert
Radikal
Empathie
Nachzuvollziehen und
Machtbessensheit
Organisiert
Rituelles
Dahinscheiden

Angeregt zu diesem Akrostichon wurde ich durch „Nur eine Frau“, ein Drama um Ehrenmord, das die ARD am letzten Mittwoch um 20:15 ausstrahlte.

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Interne Verweise

Kommentare

31. Jan 2020

"Ehrgefühl" ohne achtenswerte, wirklich menschliche Ehre, das verdient nichts als Verachtung.
Nicht Betroffenheit, sondern Empörung.
LG dir, liebe Soléa
Uwe

03. Feb 2020

Ich muss gestehen lieber Uwe, ich war auch betroffen, sehr sogar, nachdem ich den Tatsachenfilm gesehen hatte. Der Inhalt erzählte die Geschichte von Hatun Aynur Sürücü, dem Opfer eines Ehrenmordes in Berlin im Februar 2005. Was da alles letztendlich zusammenlief, dass es SO geschah, wie es geschah, von „Was denken die (Lands)Leute“, Allah kam ins Spiel, der Koran wurde zitiert und wörtlich umgesetzt, ganz davon abgesehen, die interne Unterdrückung, vor allem der Brüder und ganz schlimm für mich, die Respektlosigkeit derer. Das ist für mich, die als eine von mehreren Mitgliedern im Schutz der Familie aufgewaschen ist, keine Familie, sondern eine einseitige Familien – Bande …

Liebe Grüße
Soléa

31. Jan 2020

Das Frauen kein Besitz sind, ist leider noch nicht überall angekommen. Wie unendlich traurig.

Herzliche Grüße
Ella

03. Feb 2020

Das stimmt, liebe Ella und das zieht sich, nicht ganz so krass und brutal, durch eine breite Gesellschaft, überall auf der Welt.

Liebe Grüße
Soléa

03. Feb 2020

Gegen Dummheit hilft nur lernen:
Und nicht für unmenschliche Sitten schwärmen...

Liebe Grüße
Soléa

31. Jan 2020

Da tut sich die Welt so großmündig auf, klopft an ihre, vor Errungenschaften, geschwellte Brust und im Hinterhof züchtet sie weiterhin das Mittelalter wie ein Glucke Küken. Wirklich, ein sehr trauriges Kapitel-

Liebe Grüße - Jürgen

03. Feb 2020

Und diese Hinterhöfe, Jürgen, sind viele, viel zu viele …!

Liebe Grüße
Soléa

31. Jan 2020

Abscheuliches Verbrechen, Mord bleibt Mord, gerechtfertigt im Namen welcher Ehre? Verblendungen, kulturell / religiös "getarnt".
HG Ingeborg

03. Feb 2020

Es ist beängstigen und unmöglich, liebe Ingeborg, was ein Mensch/en sich rausnimmt und glaubt, noch mit Überzeugung, durch (falsch oder zu wörtlich interpretierte) Religion das Recht zu haben, zu töten. Es bleibt nur zu wünschen, das die Jugend langsam erkennt, wo die geißelnden Fesseln herkommen und weiter hinführen.

Sei herzlich gegrüßt
Soléa

03. Feb 2020

Große Klasse, aber leider nicht alles!

Liebe Grüße
Soléa