Meine erste Kocherfahrung

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Heute gibt es für meine Gäste einen Fisch vom Feinsten (Fischbett) und einen Coq au Vin.
Die Weine: Chablis (weiß), Côte de Beaune (rot). Beide Weine stammen aus dem Burgund.

Kartoffeln schälen
Möhren schaben
Derweil sich auch am Weißen laben
Fisch beträufeln
Und gelassen
Den Roten abseits atmen lassen

Tomaten vierteln
Schoten waschen
Na gut – nochmal vom Weißen naschen –
Fischbett machen
Ofen wärmen
Vom Bukett des Roten schwärmen

Fisch ins Bett
Bett ins Rohr
Schmeckt der Weiße nach wie vor?
Durchaus! Chapeau!
War auch nicht billig
Der Rote riecht extrem vanillig

Geiter Zwang – Quatsch! Zweiter Gang!
Weißer – bist ein guter Fang!
Wühnchen haschen?
Hühnchen waschen!
Wird dazu der Rote paschen?

Muss ich kosten
Junge, Junge
Der liegt ewig auf der Zunge!
Tut mir lei – Hicks
Tut mir leiter
Dagegen ist der Weiße zweiter

Huhn muss raten?
Braaaten! Rohr –
Fisch vergessen – kommt auch vor!
Kann nix machen
Muss zum Müll
Der Rote macht mich lall und lüll.

Dummes Huhn
Bis morgen dann
Heut leg ich keine Hand mehr an
Dein Fl... dein Fl...
Dein zartes Fleisch
Wo far denn noch die Wlasche gleich?
Versteck dich nicht!
Ich finde dich!

Heute kochichnich – heute trinkeichdich
Da bissuja
Mein roter Bruder
Dadi Dadu Dadi Daduda

(c) Olaf Lüken (Aus dem Jahr 2006)

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Kommentare

27. Jan 2021

Köstlich, zu früher Stund dein Gedicht!
Es malt mir ein Breitmaulfroschgesicht.

27. Jan 2021

Frau Krause meint, das käm vom Saufen!
(Auch müsste sie nun Wein noch kaufen ...)

LG Axel

28. Jan 2021

Du bist so genial lieber Olaf wie sich die Sprache verändert, einmalig!!!

LG Uschi