Ohne Dich

von Juliana Modoi
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Ohne dich
versteinert die Nacht in den Ästen,
und Donner stürmen das Meer;
Sehnsucht quillt aus dem Traum.

Ohne dich
liegen Mondbetten wie Gräber
im Wind der Luftlosigkeit;
Schwermut siedet in den Wolken.

Und Schatten legen ihre Hände
mitten in wässriges Ertrinken,
in Mondbetten vergeht die Nacht.
Ich singe mein Lied ohne dich.

Veröffentlicht / Quelle: 
Meinen Schutzengel suchend: Lyrik [Taschenbuch]; M. & N. Boesche 1985
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