„Wilder Geist“

von Soléa P.
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Ungebrochen ist sein Wille,
zielsicher trabt er davon,
die Mähne weht wie eine Fahne –
ist mit dem Wind synchron.

Und die Nüstern blähen sich –
jeder kleinste Muskel zuckt,
der schwarze Körper glänzt im Licht,
sich der geballten Kraft bewusst.

Ungeduldig scharren Hufe,
Schnauben durchdringt die staubige Luft,
er wittert, wiehert, scheint auf der Suche –
und erkennt der Herde Duft.

„Wilder Geist“ liebt seine Freiheit
und die Weite, durch die er streift,
gemeinsam bilden sie eine Einheit –
die über den Horizont hinweg reicht.

Zeichnung: © Lupine
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Kommentare

07. Jun 2020

Wild und Frei – schon länger her:
heute lebt man eingesperrt …!

Liebe Grüße
Soléa

01. Jun 2020

Vom ganzen Glück der Erde
wissen nur die klügsten Pferde!

Liebe Grüße
Alf

07. Jun 2020

Und gerne säße ich auf ihrem Rücken:
Das könnte mich tatsächlich beglücken.

Liebe Grüße
Soléa

02. Jun 2020

Unbezähmbar, frei und wild, so mein Eindruck vom tollen Gedicht und hervorragender Zeichnung. Klasse Werke.
Lb.Grüsse an die Künstlerinnen schickt Ingeborg

07. Jun 2020

WIR grüßen dich herzliche zurück und einen schönen Sonntag!
Soléa