Nachbar J... ist 50

Bild von Ernst Wetzel
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Lieber Nachbar J… ,

nun ist dein viertes Lebensjahrzehnt auch schon vorbei,
das fünfte betreten, weit öffnend die Arme – erst einmal vogelfrei.
Dennoch nimmt einen die Pflicht wieder ganz schnell gefangen,
wird doch der Schulweg von N… in Kürze begangen.
Zum einen stolz, kein Kindergartenkind mehr zu sein,
erwartet sie (groß-)elterliche Unterstützung, das schafft sie nicht allein.
Man möchte doch als (Groß-)Eltern, ihre Schullaufbahn möge gelingen,
dazu heißt es dann auch, um die richtige Schul(standort)wahl zu ringen.
Nicht nur dieses Engagement wird mental füllen dein fünftes Lebensjahrzehnt.
Bis zur Rente sei schließlich auch der gewünschte sichere Arbeitsplatz erwähnt.
Das Überangebot an Stahl auf dem Weltmarkt lässt einen da schon mal grübeln,
ob man nicht doch noch an anderer Arbeitsstelle wird müssen dübeln.
Fusionsbestrebungen und „Bereinigungen“ in diesem Sektor sind in aller Munde,
auch wenn die Thyssen Stahl AG mit Tata nicht zusammen gehen will – zur Stunde.
Du hast dort einen soliden Beruf erlernt und bist dort recht lange beschäftigt,
was ein Verbleiben bei dem montanmitbestimmten Unternehmen eher bekräftigt.
Da bliebe noch der Wunsch, die Gesundheit spielt einigermaßen mit,
und Körper und Geist geraten nicht außer Tritt,
denn man steht ja weiter mit seiner Familie in der Pflicht
und sollte dieses Lebensjahrzehnt fahren verantwortlich auf Sicht.
Wir wünschen uns als Nachbarn, wir dürfen weiter teilhaben
an einem netten Gespräch und helfenden handwerklichen Gaben,
an erlebter Gemeinschaft zu unterschiedlichen Anlässen,
so unter anderem zum heutigen 50jährigem Geburtstagsessen.

Viel Glück und Zufriedenheit im fünften Lebensjahrzehnt

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