Frostig

von Soléa P.
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Weiße Flocken fallen nieder
auf Erde und auf mich
dazu der Wind – singt frostige Lieder
sie schmelzen auf meinem Gesicht.

Bäume und Sträucher tragen Watte
die Sonne hält sich bedeckt
ich eine hellbraune Winterjacke
hinter grauen Wolken sie steckt.

Unberührt und still das Land
weit weg von Welten-Lärm
zeigt sich Natur in feinem Gewand
all Menschliches so fern.

Die Dämmerung schon Einzug hält
Friede legt sich nieder
voll steht der Mond am Himmelszelt
der Wind singt frostige Lieder ...

Quelle: Soléa P.
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Kommentare

02. Dez 2017

Nicht schlecht, liebe Soléa. Die Lieder des Windes werden von Tag zu Tag frostiger Selten ist es Anfang Dezember bereits so schweinekalt. Gutes Gedicht.

Liebe Grüße,
Annelie

03. Dez 2017

Wenn es trocken - kalt ist ... mit Sonne, stört mich der Winter nicht. Aber wann ist schon das Wetter wie es sein soll? Damit die Moral sich hebt habe ich zum "freundlichen Bild" gewechselt. So sah es gestern auf meinem Heimweg vom Wandern aus.

Warme und herzliche Grüße zu dir, liebe Annelie
Soléa

03. Dez 2017

Auch warme Gedanken gehen immer ...
wenn der Winter wird noch schlimmer.

Liebe Grüße
Soléa