Sommerneige

von Michael Dahm
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Es zeichnet der Wald seine Linie ins Grau,
der Wind schiebt die Wolken, es tropfet das Blau,
es rauschen die Wipfel in stürmischer Sphär'
und ziehen die Raben so kalt und so schwer.

Die Scholle gebrochen, der Pflug steht am Rand,
am Horizont fliegt der Herbst und greift schon ins Land,
ich atme die Neige des Sommers tief ein,
er wird nun schon bald Erinnerung sein.

Die Eiche lässt fallen ihre Kinder ins Gras,
und Zeit ist ein Buch, in dem sie oft las,
dort stehen geschrieben auch Feld und die Flur,
es weht durch die Zeit der Geist der Natur …

MD 17.08. 2014

Keine Angst, ich will nicht schwarzmalen. Der Sommer ist noch lange nicht vorbei. ;-)

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Kommentare

04. Jul 2017

Gleich mehrfach gelesen, und für sehr schön befunden.

... sagt Luise