Selbstfindung

von Robert K. Staege
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Es war bis zur Unkenntlichkeit
entstellt, ohne hinter den
tausend Masken jemals
sein Gesicht zu zeigen.
Anscheinend wie ein Gas; -
farblos, geruchlos, flüchtig.
Aber wenigstens nicht giftig.
Obwohl es natürlich
durchaus sein könnte,
dass ich bisher nur nicht
damit in Berührung kam.
Nun bin ich auf der Suche.
Mein wahres Selbst
ist unbekannt verzogen.

Geschrieben am 4. Februar 2019

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Kommentare

04. Feb 2019

Ein kleines "n" ist wohl sehr frech,
Lässt das Wort "sein" einfach im Stich.
Sonst mag ich Dein Prosagedicht,
Sucht "wahres Selbst" und dessen Licht.

Liebe Grüße,
Ella

04. Feb 2019

Das ist ein besonders gutes Gedicht, lieber Walter; ich teile den Inhalt, denke, fühle ähnlich ...

Marie