Herbstspaziergang

Bild von Willi Grigor
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Ich streife gern durch Wald und Flur,
erst kürzlich in der Hirschbachheide.
So eingefügt in die Natur
ich das Glück um nichts beneide.

Es lockt mich, aufs Detail zu schauen.
Ein Blütenkelch am Wegesrand
kann Sinne stärken, mich erbauen,
wie auch die Käferspur im Sand.

Ich blicke auf das Spiel der Blätter,
ein Sonnenstrahl gibt mir den Wink.
Er färbt, im milden Herbsttagswetter,
die Spielenden in sanftes Pink.

Ich sehe auch, in einer Senke,
das tote Tier auf welkem Laub.
Beim Weitergehn ich daran denke:
"Alles was lebt, wird mal zu Staub."

© Willi Grigor, 2015
Jahreszeiten

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Kommentare

05. Okt 2016

Kleines wird klein und Großes wird groß,
dein Gedicht fand ich mal wieder famos!

LG
Daniel