Solange ich lebe

Bild von Soléa
Mitglied

Der Tod lauert in Gestalt einer Frau
mit Haut die fahl und faltig
hab tief traurig in müde Augen geschaut
und nicht wie vor langer Zeit rosa und samtig.

Verbraucht liegt Ihr Körper gebettet auf Daunen
kleinste Berührungen tun sichtlich weh
höre Wimmern und klägliches Raunen
der Leib zu kalt... denke an Winter und Schnee.

Mit flüsternder Stimme spreche ich zärtlich
meine Hände halten die Ihre warm
unsere Liebe bleibt... sie ist nicht sterblich
nehme Mutter ein letztes mal in den Arm.

Ich glaube ein befreites Lächeln zu sehen
und in meine Seele zieht Trost und Licht
muss von nun an meinen Weg ganz alleine gehen
doch so lange ich lebe, vergess` ich Sie nicht.

Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Kommentare

05. Jun 2017

Liebe Soléa, ich wünschte, deine Mutter könnte dieses liebe, anrührende Gedicht lesen. - Deine Mail von gestern habe ich erhalten und danke dir dafür. Meine Antwort-Mail müsste zwischenzeitlich bei dir eingetroffen sein.

Frohe Pflingsten wünsche ich dir noch,
Annelie

05. Jun 2017

Vielleicht sehe ich Sie irgendwann wieder, liebe Annelie. Dann gibts viel nach zu holen.
Ja, ich habe Deine Rückmeldung erhalten, lieben Dank dafür.

Ich wünsche Dir einen so sonnigen Abend wie hier bei mir und liebe Grüße
Soléa

05. Jun 2017

Schöne und gute Gedanken an deine Mutter,
sie müssten mehr zu lesen sein.
ich wünschte, manche Landesmutter,
hätte mehr Pflichtbewusstsein,
sich um das Beschriebenen sichtlich zu mühen,
dann würden wir Menschen auch schnell wieder glühen.-

Dem Pfingstfest Adè sagend
und weiter gute Gedanken, wünscht Dir liebe Solèa

Alfred

06. Jun 2017

Das hast Du schön kommentiert, lieber Alfred, Danke!
Mütter und Väter sind was besonderes. Die, die waren, Wir, die sind und alle Kommenden.
Grundwerte, Vertrauen und vor allem Liebe geben Sie uns mit auf den Weg, oder auch nicht...

Liebe Grüße
Soléa