Regen

von Michael Dahm
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Es trübt der Tag im Regenreich,
auf Pfützen platzen Blasen,
übers Ufer tritt der Ententeich,
ertränkt den langen Rasen.

Staubgefärbte Bäche rauschen
kaskadend auf den Straßen,
unter Regenrinnen Spatzen lauschen,
die sonst am Fenster saßen.

Gestalten, die gebeugt sich eilen,
schemenhaft im feuchten Dunst,
wollen dort nicht lang verweilen,
in Sommers Bild der tristen Kunst.

Aus Waldes Lungen Odem steigt,
verbindet sich dem Kreise,
der im steten Laufe zeigt,
so ist die Lebensweise …

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Kommentare

06. Aug 2017

So schlimm scheint doch der Regen nicht -
Kommt er so fein her, per Gedicht ...

LG Axel