Awakening

von Robert K. Staege
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Ein Traum schlägt am Hirnrand
noch gegen diverse Schädelknochen.
Seine Bilder irrlichtern vereinzelt
kreuz und quer durchs Bewusstsein,
ergeben aber kein Gesamtbild mehr.

Breschen gähnen gegen Lücken,
Schlaglichter gegen Schlagschatten,
Helle gegen Dunkelheit,
Leeres gegen Volles,
Gegenständliches gegen Ungreifbares.

Die Explosionen der Gehirnexperimente
sind nur noch an einem schwachen
Gedankendonnergrollen
aus der Tiefe und endlosen Weite des
interkranialen Raumes zu erahnen.

Kein Wunder, dass die Realität da
irgendwie unsympathisch wirkt.

Geschrieben am 23. August 2017

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