Schattenhaftes Klangwesen

von Yvonne Zoll
Mitglied

Es spiegeln bisweilen
blumenhaft worte zu aromen
sich im account gelaunt zu
sonnen mich an nicht mehr
ganz so frühen sorgen
vertagend fliehen so vielleicht
verflüchtigt nebelmorgen
reißende himmel schweigend
spinnt kräuselnde wolkenweise

berg unnachahmlich verschoben
ersterbendes reelles wesen
um nur teilhaftiges ausgedehnt
gestundete Zeit von zeigern
schon umrundete weiter kreis
um kreise kreisend jene inzwischen
zwitschernd eilen uns begleiten
im sehnenden zerrinnen
sieh am Eingangsstein
beginnendes himmellichterspiel
entschlummerndes verwindend
Verführt

schatten gestalten ersatzhafte
körper schenken im wort
verborgene poesie der malenden
maulwürfe blauer werden die Bienen
in gestrandeten gestaden irrlichtern
kürt Fantasie mein ringen
zu schmerzlich wärmenden wogen
gebärt die Stimme hellsichtige
wunder im gegenstück
zwiegespaltener seelenseen

und nur ein leises lauschen evoziert
vernunft das schreien der Würmer
von Eden darin wir verletzliches
versteckend bergen in serenaden
des zufalls Verzicht zu ersuchtem
erworbenem rückkehrrecht in
gedankenkraft zum undefinierten
Lachen explodierend

in schwindel erregender drehung
zur grellen höhe des lichts
reflektiert übergänge
denkende dichte absorbierend
zur fassung loses gleich-gewicht
Klingenden schwingens
lebendiges sehen
Sehnen

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Interne Verweise

Kommentare

11. Jun 2018

Worte -
ein Blumenduft -
und wenn er Berge versetzt, dann ...
beginnt Neues am Eingangsstein
mit malenden Maulwürfen
und blauen Bienen ...
Kein Eden nirgends,
aber Lachen, fassungslos,
und für immer Sehnen: schwingt
mit und sich auf,
zwiegespalten, schwindelfrei.

Sensationell gut, Dein Gedicht,
LG Annelie

12. Jun 2018

Ein bisschen Fantasie
Spiel mit Worten
Die richtigen zu finden
die berühren
manchmal Glück
mein Dank gilt euch
für stets konstruktiv berührende Kritik!

LG Yvonne