Rilke-Nächte

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Gab es nicht Nächte, die samtgestrichen,
die in glückseligem Träumen entbrannt
die uns einander ins Wesen gebannt
Nächte, die unserem Sehnen wichen

Da wir am brodelnden Bach zweigeboren
Da wir aus tiefstem Scherzen erweckt
Haben im Wortsinn uns scheu entdeckt
Nächte, in denen wir eins geworden

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Kommentare

28. Jan 2018

Rilkemäßig, liebe Yvonne, so schön formuliert - und so neu ... wie niemals zuvor.

Liebe Grüße,
Annelie

28. Jan 2018

Vielen lieben Dank! Auch eine Antwort auf die verlorenen Nächte von Ringelnatz...

LG. Yvonne