Weihnachten und Vertreibung

von Annelie Kelch
Mitglied

w undersamer engel
e rscheint josef
i m traum – daraufhin
h eiratet er maria
n ach bethlehem (judäa) pilgert das paar (gut hundert kilometer weit)
a lle herbergen sind überfüllt, kein zimmer mehr frei
c hristi geburt im stall zu bethlehem
h erodes befiehlt:
t od allen knaben unter zwei (flucht nach ägypten)
e rfüllung der prophezeiung gottes („... aus ägypten habe ich meinen Sohn gerufen“)
n ach nazaret (galiläa) zurück

Rechtshinweis:
Für diesen Beitrag ist eine unkommerzielle Nutzung erlaubt, alle Rechte verbleiben jedoch beim Autor/bei der Autorin.

Interne Verweise

Kommentare

12. Okt 2016

Ja, so wird es erzählt....
Was, wenn alles ganz anders war? Waren wir dabei?
Was, wenn der größte Menschheitsbetrug die Erfindung der Religionen war?
Beharren wir dann auf die Konditionierung, weil wir es nicht anders wissen und auch nicht anders wissen wollen, weil es so einfach ist, zu glauben, daß wir etwas ganz genau wissen, weil es uns eben so erzählt wurde?
Wie sagte einst Dalia Lavie: Es wird eine Zeit kommen, in der die Menschen erkennen, daß ihre sogenannte Realität eine noch größere Illusion ist, als ihre tiefsten Träume (oder so ähnlich)...
LG Petra K.

12. Okt 2016

Sorry, es sollte natürlich heißen Salvador Dali:
"Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere ILLUSION ist als die Welt des Traumes."

13. Okt 2016

Liebe Petra,
erst einmal herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Die Bibel ist eine Überlieferung unserer Vorfahren, die Texte sind 2000 bis 3000 Jahre alt und so sollte man die Texte auch lesen; denn die Menschheit hat sich weiterentwickelt; die Bibel ist sogar in der heutigen Zeit - zu Recht - noch ein Bestseller, der Verfasser ist unbekannt. - Ob es damals so gewesen sei...? Ganz sicher waren viele Menschen auf der Flucht. Ich finde, die Weihnachtsgeschichte sehr schön und anrührend; sie geht zu Herzen, egal , ob nun Joseph und Maria mit dem Jesuskind die "Flüchtlinge" waren oder eine andere Familie. Meiner Meinung nach ist die Welt ohne die Geschichten der Bibel ärmer, auch, was die Kultur anlangt, gleich, welche Vorurteile die Bibel hervorbringen mag. Ich finde es z.B. sehr schön, wenn Kinder in der Weihnachtszeit die Weihnachtsgeschichte lesen oder aufführen - das bringt Ihnen und den Zuschauern bzw. Zuhörern Freude und fördert die Empathie. Was ist gegen eine friedliche Religion einzuwenden? Es gibt Worte in der Bibel, die kranke einsame alte Menschen trösten - und der Mensch benötigt bisweilen Trost. Gewiss, wir könnten die Gesellschaft so gestalten, dass niemand mehr einsam ist, der nicht einsam sein möchte;, aber weshalb wäre dann die Bibel überflüssig? Ich meine, es gibt Bücher, die durchaus überflüssiger sind. Nicht daran glauben, heißt noch lange nicht: nicht mögen. - An Dalia Lavi habe ich im Übrigen merkwürdigerweise am 12.10. auch gedacht. Die Antwort kommt erst heute, weil ich es gestern technischerweise nicht gebacken bekam, bin schon ein "älteres Semester".

Ganz herzliche Grüßen
Annelie K.