Unser Weg

von Robert K. Staege
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Als ich Dir erstmals richtig nahe war,
schien alles ungewiss und undeutbar.
Die Herzen waren schon von Lieb‘ betroffen,
noch leise, denn es war der Weg nicht offen.

Doch kamen bald die Tage und die Stunden,
da Wege, Herzen, Leben sich gefunden.
Nun wollten wir einander alles zeigen,
viel liebend reden, manchmal liebend schweigen.

Wir gingen Hand in Hand auf unsern Wegen
mit Hoffnung, Zuversicht und Gottes Segen.
War wohl auch dunkel manchen Weges Stück,
- der Liebe Licht besonnte unser Glück.

Noch ist ein End‘ des Weges nicht zu seh‘n,
drum will ich mit Dir immer weiter geh‘n,
will liebend reden, bis des Todes Reigen
mich einst erfasst. Dann muss ich schweigen.

Geschrieben am 10. Oktober 2018

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