Ein Ritter

von Michael Dahm
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Es war einmal ein armer Ritter
Der ritt auf seiner Mähre
Durchs Leben, das war ziemlich bitter
Denn seine Taschen waren leere.

Die Kriege waren ausgekämpft
Die Geier machten reine
Seine Laune war gedämpft
Er fühlte sich alleine.

Worum ging's in allen Schlachten
Die er für seine Kirche schlug
Ums Kreuz und fromme Trachten
Die er in fremde Länder trug?

Ist's nicht egal was jeder glaubt
In Frömmigkeit in seinem Land
Und warum man Ideale raubt
Mit kriegerischer Hand?

In die Heimat ritt er nun zurück
Und spürte Nordens Winde wehen
Seine Kirche sah er schon zum Glück
Und darüber einen Halbmond stehen ...

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Kommentare

11. Mär 2018

Wer reich glaubt,
nicht gleich raubt,
ist richtig wahr
und wichtig, rar!

Liebe Grüße
Thomas