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Groschenroman

Bild von Soléa
Bibliothek

Ein langer und harter Tag ist vorbei
als endlich der Abend Einzug hält
nicht müde, nur die Knochen schwer wie Blei
sucht Entspannung Sie in anderer Welt.

Die Nachttischlampe wirft funzeligen Schein
Decke und Kissen sind bequem drapiert
das Schränkchen... als Tisch als solches zu klein
entspannt auf ihrem Lager Sie sich platziert.

Kriminalromane sind Ihre Leidenschaft
65 Seiten verschlingt Sie im Nu
pure Entspannung der Groschenroman verschafft
Spannung und unheimliches gibt es gratis dazu.

Das Sammeln der Hefte ist wie eine Sucht
unzählige hat Sie in Schränken verstaut
Sonntags Sie liebend gern den Flohmarkt besucht
regelmäßig und voller Stolz nach ihnen schaut…

Interne Verweise

Kommentare

11. Mai 2017

Hallo, Soléa,
das ist doch die Mimi, die ohne Krimi nie ins Bett geht?

LG Annelie

11. Mai 2017

Auch, Annelie, aber nicht nur!
Als ich Kind war, waren diese Heftchen "überall" im bei uns Haus verteilt. Meine Eltern und Geschwister lasen sie oft zwischen "Tür und Angel", ich erst später, ab und an. Und zur Abwechslung machten sie sich immer wieder an die mit Büchern vollgestopften Wandregle. Über 40 Jahre Bücherclub brachte Themenmäßig Abwechslung in allem und für jeden...!
Liebe Grüße
Soléa

11. Mai 2017

Kenn ich alles, Soleá, der Bruder meiner Freundin las regelmäßig die Micky-Maus- und Donald-Duck-Hefte. Uschi borgte sie mir danach immer aus. Sogar mein Vater, der sonst ganz andere Bücher las, schaute ab und an mal hinein. Schön, dass deine Eltern gerne gelesen haben. Da haben sie ein gutes Beispiel gegeben, auch wenn es nicht immer Weltliteratur war.

Liebe Grüße,
Annelie

11. Mai 2017

Die Groschenromane von dem mein Gedicht und Kommentar handelt, damit meinet ich keine Comics, liebe Annelie. Es waren meist Krimis, Western, Grusel oder Liebesromane. Ich erwähnte ja in meiner Antwort auch die "mit Büchern vollgestopften Wandregle". DA fanden sich dann die Werke von den großen Schriftstellern, Lexikons, alte Bibeln und auch leichtere Kost wie vom Simmel, Konsalik oder Grisham. Es war wie eine kleine Bibliothek und gerade wir Kinder waren in unserer Schulzeit oft froh uns vor Ort Wissen aneignen zu können oder interessantes nach zu schlagen und nicht zu vergessen das Lesen aus Freude...
Liebe Grüße
Soléa

12. Mai 2017

Karl May
war auch dabei !!!
Ich glaube, da gab es noch Jerry Cotton,
die Fledermaus, Prinz Eisenherz, Sigurd u.a.
Im Freundeskreis wurden die rumgereicht
und allseits gelesen.
Unsere Familienbibliothek war vollgestopft
mit Büchern aus dem Bücherbund !
Ich bin immer in unsere Schulbücherei
gewandert und habe mir 5-10 Bücher
ausgeliehen. Das hat Spaß gemacht
und es waren Leseerlebnisse mit
wöchentlichen Rückgabemahnungen,
die sich häuften.
Das zu meiner kleinen Lesevergangenheit.
LG Volker

14. Mai 2017

Das mit den Rückgabemahnungen sagt mir auch noch was :-))
Die Heftchen waren früher Kult und preislich, erschwinglich. Sorgten für Abwechslung
in einer Zeit wo das Fernsehen erst laufen lernte und sich auch nur ganz wenige eins leisten konnten.
Meine Eltern mussten sich damit noch gedulden und meine Mutter erzählte mir oft das es ohne TV,
nur mir Radio auch schön war....
Liebe Grüße
Soléa