Herr Kurz denkt nach

Bild von Horst Fleitmann
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Wenn Herr Kurz die Welt betrachtet,
kommt er  ständig zu dem Schluss,
dass der Mensch sich selbst verachtet
und daher so handeln muss,
wie er es seit der Erfindung
dieser Dampfmaschine tat.
Seit dem kostets Überwindung,
Mensch zu sein auf gradem Pfad.

Nicht sehr viele profitierten
seit dem Start der Industrie.
Überwiegend vegetierten
die Malocher fast wie Vieh,
eingepfercht in Mietskasernen,
sechszehn Stunden Arbeitstag.
Schon von Kindesbeinen lernen
zu malochen. Tag für Tag.

Heute hat sich das verschoben,
dritte Welten nennt man das.
Segen kam noch nie von oben,
nur Dekrete und Erlass.
Oben sitzen Marionetten
aus der Wirtschafts-Industrie,
Leute, die ihr Pöstchen retten,
niemand möchte wissen wie.

Was in allen Krisenherden
heilig ist und was dort zählt,
sind die Dollars!... Reicher werden!
Gleich, was wird aus dieser Welt.
Dauernd preisen sie ihr Ego:
Putin, Erdogan und Trump
Kim Jong-un und Lukaschenko...
...hört nur ihren Lobgesang.

Irgendwann bricht das zusammen,
was die Blase jetzt noch hält.
Wenn die Welt steht erst in Flammen,
nutzt uns nichts mehr, auch kein Geld.
Lasst uns wieder menschlich werden.
Gebt Natur den freien Raum,
sonst stirbt alles aus auf Erden,
bis zum letzten Menschheitstraum.

© Horst Fleitmann, 2020

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