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Mir ist ein Stern erschienen

Bild von Jürgen Wagner
Bibliothek

Mir ist ein Stern erschienen
der schloss mir auf die Welt
der öffnete mir Türen,
das weite Himmelszelt

der ließ mich was verstehen,
der Enge mich entflieh'n,
der öffnete mein Herz,
führt mich zu Menschen hin

Mir ist, als wenn beim Mahle
erschien der Heil'ge Christ
zu teilen Dank und Gabe,
zu spüren, wer man ist

2016

© ihg

Interne Verweise

Kommentare

Alfred Mertens
15. Dez 2016

Mir geht der Stern immer aus dem Wege,
ich kenne die Bedeutung nicht, was kann das sein ?
Liegt das daran, well ich mich öfters quer lege,
oder lasse ich das in Zukunft jetzt sein ?

ALFRED

15. Dez 2016

Mir ist einer aufgegangen, als ich nach 2 Jahren Hölle Tag und Nacht einen inneren Tod starb und mich fast völlig aufzulösen drohte. Da musste ich wirklich komplett loslassen und war hinterher einmal befreit von all den Lasten, die wir individuell, aber auch kollektiv mit uns schleppen. Da stellte sich dann Klarheit ein, auch Melodien und ein anderes Lebensgefühl. Vieles gelang, was vorher immer schwer war, z.B. eine gute Salatsoße zu machen oder Pflanzen zu hegen - oder auch mal ein kleines Gedicht zu schreiben. - Ich würde sagen: wenn er Dir aus dem Weg geht, lass ihn ziehen und freue Dich an den vielen Sternen, die jederzeit scheinen. Du lebst wesentlich sicherer und behüteter und normaler als wenn er Dich ergreift. Das hat immer zwei Seiten, dieses scheinbar Absolute. LG! Jürgen

hcheim
16. Dez 2016

Mit Interesse habe ich Ihre beide Mails gelesen. So richtig Ihre Antwort ist, lieber Herr Wagner, so möchte ich als Frau doch auf den ersten, gereimten Kommentar antworten, dessen Ehrlichkeit ich großartig (!) finde.

Lieber Alfred Mertens, es kann nicht nur große Sterne geben, auch ich gehöre zu den kleinen. Und es muss auch nicht in jedem Leben schmerzlichste Erdrutscherlebnisse geben!

Sie und ich, wir stehen ganz gewiss auch unter einem guten Stern! Wir haben auch unseren Engel! Und wir haben unsere jeweils besondere Lebensaufgabe. Kann nicht zu Ihrer gehören, dass Sie sich mutig immer wieder einmal quer legen? Ihr guter Stern lässt sich genau davon gewiss nicht vertreiben! Im Gegenteil!

Es gibt die kleine Geschichte des Rabbis Sussja, der Angst bekam, als es zum Sterben ging. Seine Schüler meinten, das sei doch ganz überflüssig, er sei doch so fromm gewesen und habe so viel Gutes getan.
Sussja sagte: "Ja, aber danach wird man mich im Himmel nicht fragen. Man wird mich fragen, ob ich Sussja geworden bin - und darauf weiß ich nicht zu antworten."

Also: es genügt, wenn Sie AM werden und ich HCH !
Frohe Adventsgrüße!
hcheim

17. Dez 2016

Mir war ein Stern aufgegangen, als ich als Kind die Romane von Karl May las. Mir hat sich eine neue Welt erschlossen, als ich nach 13 trockenen Schuljahren als Zivlildienstleistender das erste Mal Verantwortung für eine ganze Jugendarbeit übernahm. Mir ging ein Licht nach dem anderen auf, als ich im Studium unsere christliche Tradition wissenschaftlich betrachtete usw. Es muss nicht immer die große Erleuchtung und das große Loslassen sein, was ganz besondere Bedingungen erfordert, die wir normalerweise nur im Sterben erfahren. Es sind ganz viele Schritte, von denen jeder kostbar und heilig ist - wenn man so will. LG! JW

Jolanthe
18. Dez 2016

EIN HEILIGES UND HEILENDES GEDICHT!
Dass dieser Stern aus tiefster Dunkelheit aufgegangen ist, macht es doppelt kostbar.

Dieser Autor ist mit seinen Werken und den jeweils gewählten Illustrationen gewisslich selbst für viele Menschen zu einem hellen Stern geworden.

Weihnachtsdank und Weihnachtssegen auch für ihn!
Jolanthe

18. Dez 2016

Danke - wir sind das manchmal füreinander. So war es glaube ich auch gedacht. Einen lichten 4. Advent! Jürgen Wagner