Winterweh

von Michael Dahm
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Die Sterne stehen in trauter Ruhe
wie artige Kinder an Mondes Fuße
und Nacht lässt aus dunkler Truhe
weihräuchrigen Nebel zur kalten Buße.

Es beugt der Wind die traurigen Wipfel
des Waldes in andächtigem Rausch
darüber ein schmächtiger Gipfel
versteckt den wolkigen Bausch.

Nichts zirpt und nichts summt
im wint'rigen Weh
es stirbt und verstummt
im kahlen Karree …

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