So lange

von Michael Dahm
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Der Tag blinzelt noch durchs Geäst
geduldig lässt die Nacht ihm den Rest
die Vöglein machen die Augen schon zu
die Eule im Kirchturm ruft leise Schuhu.

Auf der Spitze steht wartend der Mond
die Dämmerung wird vom Silber betont
der Himmel wird zum funkelnden Saal
die Sterne zeigen sich wieder einmal.

Ein Dichter stützt den Kopf in die Hand
langsam, ganz langsam verschwindet das Land
es säuselt der Wind seine Nachtmelodie
lange, so lange singt er ihm schon sie.

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