Übermächtig

von Soléa P.
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Aus dem Tal steigt Nebel auf
Nacht legt sich aufs Land
schaurig schön das stille Moor
der Himmel trägt Schleiergewand.

Kein Vogel singt im kahlen Geäst
selbst Wind will nicht mehr heulen
Natur krallt an der Stille fest
und auch von nichts mehr träumen.

Bleiern schläft die Dunkelheit
gibt keinen einzigen Laut
langsamen Schrittes vergeht die Zeit
doch alles wirkt friedlich und frei.

Regentropfen fallen nieder
verzaubern Busch und Baum
klingen wie sehnsuchtsvolle Lieder
es ist wie in einem Traum.

Natur riecht feucht und kräftig
ist nicht Tod – sie ruht
alles übermächtig
schürt weiter neue Glut.

Quelle: Pixapay und verändert durch mich.
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Kommentare

18. Nov 2017

Pur ist auch meine Lust für nach draußen -
Die Krause macht stattdessen ihre Pausen ...

Liebe Grüße
Soléa

18. Nov 2017

Soléa, du hast ein sehr passendes Foto eingefügt,
das ich aber nicht brauche, weil mir dein
Gedicht selbst schöne Bilder spiegelt.
Liebe Grüße - Marie

18. Nov 2017

Ich freu mich sehr, liebe Marie, das du siehst was ich sah.

Ganz herzliche Grüße in deinen Abend
Soléa