Salix

von Michael Dahm
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Salix, Du mit langen Armen,
so traurig dort am Teich im Garten,
es scheint als forderst Du Erbarmen,
kannst die Sonne kaum erwarten.

Warum erkannt ich früher nicht,
als Bub in Deinen Zweigen,
die Natur so wahr und schlicht,
sich Deiner Mutter neigen.

So wuchs die Demut mit den Jahren,
in die Blätter letzte Spitzen,
die, egal wie stark sie waren,
immer doch am Boden sitzen.

Doch Salix, stetig hat Dein Blick beseelt,
des Dichters Phantasie,
auf ewig hat er Dich vermählt,
mit seiner Poesie …

© Picolo

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Kommentare

21. Jul 2016

In ihren Zweigen, gut versteckt,
da blieb ich ziemlich unentdeckt.