Der Tagedieb

von Alf Glocker
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In den frühen Morgenstunden
habe ich mein Glück gefunden –
als die Welt noch dämlich schlief,
geriet ich auf 'ne Bahn, die schief!

Ungeschminkte Wahrheit fraß
sich mitten in mein Irgendwas,
welches mir als Schutz und Halt
diente vor „Moral“, Gewalt!

All mein Geist, in freien Flügen,
warf sich gegen freche Lügen,
um den Vorhang zu durchdringen,
zu entkommen feigen Schlingen!

Fallen, die da ausgelegt,
von Banausen, die man schlägt,
wenn man seiner Logik traut,
habe ich gleich zugebaut …

Und bevor der Tag noch graute,
nahm ich meine leise Laute,
und ich sang: „Ich hab dich lieb,
schlechter Mensch, du Tagedieb!“

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Kommentare

20. Jul 2018

Wer hat uns den Tag gestohlen?
Gib ihn wieder her,
sonst wird dich der Häscher holen -
ja das ist nicht schwer...

LG Alf