Der Kommende II (Schlaf des Gerichts)

von Wolfgang Tietze
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Ich bin überwachsen wie ein Muschelhaus,
das Meer spülte mich an den Strand des Lebens,
ich gebe Dir alles zurück, die Wellen,
die ich nicht gezählt habe, die Sommer,
die mir fehlen, schon lange bin ich dabei,
den Schacht meiner Pyramide zu verwandeln,
gib mir dein Luftbild als Ausgleich zu meinen Überlegungen:
ich zerteile eine Orange und esse sie wie Mannah,
im Angesicht des Schöpfers,
die Worte sind nicht mehr Leim über dem silbrigen Schleim,
mit dem ich die Schneckenspur ziehe
über die Weide des Nichtseins, laβ mich hier,
in der Beruhung,
die die Beschlossenheit, des Meeres ist,
nie erschöpft,
ich liebe die offene Gesetzmäßigkeit,
ich schlafe den Schlaf des Gerichts.

Für Annette Bitsch

Omega-Feld-Wellen, Zeichen

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