Beziehungsweisen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Wolfgang Borchert
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von Rochus Stordeur
von * noé *
die schönsten
von Monika Laakes
von Annelie Kelch
von Annelie Kelch
Mitglied

Der Weg, der längst vergangen, steht im Wege mir,
Unter Ruinen rosten Brunnen, darin meine Liebe rauscht.
Erröten wird das Ohr dir, wenn du ihren Worten lauscht:
Ich stell die Weichen für den Schicksalszug zu dir.

Was du…

von Monika Laakes
Mitglied

Wie's Püppchen sich dreht,
ein Opfer ausspäht.
Kann mit feurigen Augen
den Mann dort aufsaugen.
Der sieht grad so aus,
als hätt' er viel Geld.
Er ist ihr willkommen
als zukünft'ger Held.
Sie kreist…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Als die Zeit vorbei war
Kamst du
Wie der erste Reif im November

Als die Zeit vorbei war
Fand ich
Deine Wahrheit in mir

Als die Zeit vorbei war
Standest du
Wie der starke Baum auf weichem Grund…

von Annelie Kelch
Mitglied

Im geronnenen Schwarzblut der Nacht
Schlägt der Mond seine Wimper auf ...

Er taucht sein silbriges Aug ins Meer
Und trinkt von den dunklen Wellen

Sturm peitscht die Flut voran
Und über den Unrat geschändeter

von Annelie Kelch
Mitglied

… hab längst die Waffen gestreckt
Noch vor dem Sommer, der sie ja eh
Geschmolzen hätt, denn sie waren ein
Harmloses Gericht: bitterer Edelschmaus
Aus Switzerland ...

Wollt schreiben meinem beleidigten
Lieb ein…

von Annelie Kelch
Mitglied

Am Hohlweg neben seinem Herzen
vorbeigeschrammt und auf den
Schotter der Nacht gesunken.

Das Siegel gebrochen – nun dunkeln
die Rosen des Bluts, Liebe hat
anderswo zu tun.

Schmerz verstummt; der Tag hat…

von Mara Krovecs
Mitglied

mir sind sie zuwider
diese lieder
mir sträuben sich die haare
wie hier als bunter flieder
menschen so wie ware
verkauft - verraten werden
für noch mehr lacher
und deren macher
im rampenlicht erhellt…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Erfahrungsabgrund
Ungelenke Reflexion
Entflohen Bilder

Unumwunden wie
im Wind gefroren tränt der
Melodien Lid

Im Gewoge wohnt
Heimatlos in Saiten nur
mein Mond inmitten

Gischt mitnichten…

von marie mehrfeld
Mitglied

deine verbissene Grimmigkeit,
wen oder was klagst du an,
mich, dich, oder uns, alle, euch?

zweifelndes Murren, die ewige
Schuld der Anderen, lass deine Rache
in toten Mooren ertrinken,

spring mit mir, weit…

von Monika Laakes
Mitglied

So lieb ich mich. Mich.
Ist's die verdrehte Welt?
Und sag ich Dich. Dich.
was ist's, was mich dann hält?

Doch wenn ich mich
in Dir verlier,
wer bin ich dann?
Was ist mit mir?

Dann trägt Dein Atem…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Also auch was klaftertief Geschöpfe
wegt wie Diven ungelegen Kröpfe
Rege augenblickliches Geriesel
fortgeschwemmt wie Bachforellenkiesel

Nicht intrikat nie irreal bebildernd
Nur Wunschverflochtenes Verwildern

Weg
von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Weg
Unweit am Abgrund
Du entscheidest
Seit einem Treffen umhüllt Sprache
Nur mühsam den Schaden
Welchen Ungewissheit anrichtet
Weg
Unweit am Abgrund
Entscheidest Du

von Angelika Zädow
Mitglied

Hinter
schönen
Reden,
glatt
gebügelter
Fassade
und
polierten
Eitelkeiten

erscheint
glänzend:
Mensch
im
Gehabe
des
Stolzes

In
einer
Ecke…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Goldverschlammt bis über Schattenweiten klettern
Aus vertrauten Sonnenweiden müßig löschend
Stumm geformt durch wiesenklare Wasser der
vorüberziehend Fluten eines niederliegend Sommers
ziehend deine Augenblicke hin sich…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Hatte man früher jemanden gern,
so schrieb man ihm, meist aus der Fern.
Erklärte freudig, dass man sich hoffentlich bald sähe
in naher Zukunft auch in der Nähe.
Doch als man sich dann wirklich traf,
man sich dann…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Vormals Feuer tropften unerhörte Melodien
wo in tiefen Schleiern Blickenebel ziehen
aufgeplatzt Begreifen wie zur Hitze sengend
flimmernd wie im Traumtand hängend

noch Befangenheit im Schwinden inbegriffen
zur…

von Monika Laakes
Mitglied

V erflixt
E insame
R uhe
B esteht
I mmer
N ach
D em
U nverhofften
N etzwerk
G au

von * noé *
Mitglied

Dein Bild, es schwebt, und nichts vergeht,
wie Nebelfäden, leicht vom Wind verweht,
und in der Stille steht ein Baum,
auch seine Blätter hört man kaum
in diesem sonderbaren Traum.

Für Liebe ist es nie zu spät,…

von Walter W Hölbling
Mitglied

wie wasserfälle
strömen worte
über lippen

stunden vergehen
im angeregten austausch
von grammatikalisch korrekten
und auch unterhaltsamen
sätzen

verborgen
hinter diesem schwall…

von Michael Dahm
Mitglied

Ich bin jetzt fünfzig Jahre
und auch ein knorriges Stück,
die Schiene, die ich fahre,
die führt mich nicht mehr zurück.

Du fährst auf dem Nachbargeleise
und bist ein jüng'res Modell,
keine Weiche verbindet die…

von * noé *
Mitglied

Ich hab im Mann stets mehr gesehen,
als er mir je hat geben können.
Und das ist reichlich oft geschehen,
ohne genaue Zahl zu nennen.
Mein Herz war immer voll am Start,
doch die Enttäuschung hammerhart.

von Yvonne Zoll
Mitglied

Inmitten tiefster Worte
unendlich wohl geborgen
Verharren wir nicht sorgend
nicht wieder holte Sorte

Entfaltung tief empfunden
Zwischen jeder Zeile wiegt
Wiedersehend Glück ergibt
begierig unumwunden…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Im existenziell speziellen Strahlen
spielten wir bereits
warm lichtreflektierter Wellen
irgendwo zwischen dem Hier, Jetzt und
Nirgend wann umwanden auf
molekularster Ebene zugeneigt
namenlose Perlen zu

von marie mehrfeld
Mitglied

Unter Sturm gebeutelten Wolken
Gebirgen schlängeln sich wild
wuchernde Gefühle der Liebe und

Lust, wie Efeu umranken sie die
Stämme alter Eichen und sehnen
die helleren Tage herbei, einzelne

Kerzen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Meine Seele war oftmals mit Hämatome bedeckt,
weil ich mich am Leben sooft gestossen habe.

Mein Glaube war oftmals umgeben von Schatten,
weil Religionen sooft in Gottes Namen töteten.

Meine Liebe war oftmals im Nichts…

von Mara Krovecs
Mitglied

bin ich im moor
zwischen der iris - gelb
dem eisvogel schwimmen
meine augen der wald schickt mir
stimmen die wege
sonnigschattenleicht

weiches wehen die blätter
grün auf meiner haut
der süße wind…

von Liselotta Himmel
Mitglied

Wir sitzen bei dir, 
es gibt nichts zu sagen, 
denn wir planen keine Zukunft,
werden nicht zu persönlich,
denn das verbindet.

Wir können uns nicht über die Vergangenheit unterhalten,
denn der Gedanke an unsere…

Wir
von Michael Dahm
Mitglied

Warum leide ich so sehr
hab ich etwas Herzschmerz mehr
als die anderen alle
in dieser ausweglosen Falle?

Wir beide sind zwei Teile
zwei Stücke dieser Zeile
ein Ganzes sind wir nicht
sonst wär's ein…

von Uwe Kraus
Mitglied

Liebst du dich mehr als mich
Dann bist du egoist
Einklemmen in kleinen schubladen
Mich ordnen und orten –
Nie wirst du mich benutzen
Oder vergessen
Das leben birgt kraft und hall.
Einst der donner der…

von Johanna Blau
Mitglied

Alles aufgebrochen
Die Schuld und das Verstehen
Alles losgebunden
Das Boot treibt

Mir eine Rose
Den Tag zu versiegeln
Mir eine Vase
Wasser für das Rot

Oben scheint der Regen
Die Zeiten…

von Stephanie Mattner
Mitglied

Komm meine Hitze spüren,
über dich will sie sich legen.
Eine Sekunde ohne regen,
dann explosive Feuer schüren.

Komm, komm näher heran,
mein Körper will mit deinem wogen.
Eng umschlungen, wild verwoben,

Rezitation:
Sprecherin: Stephanie Mattner
von Michael Dahm
Mitglied

Die Meiers haben Hochzeit
die Goldene ist es schon
der Gurt von seinem Beinkleid
brachte diesen Lohn.

In all den guten Jahren
nach außen hingetragen
hat die Meiersche erfahren
der Meier kann gut schlagen…

von * noé *
Mitglied

Ja, ich bin ein Luxusweibchen,
und man sieht es mir auch an!
Ich bin ein echtes Liebestäubchen,
wenn man sich mich leisten kann.
Tolles Leben, das ich führe,
ja, denn ich repräsentiere!

Nein, ich bin nicht…

von Mara Krovecs
Mitglied

Worte haben sich gelöst
schwerelos schweben sie
aus den winzigen Lautsprechern
unserer Handys ans Meer.

Alles an jenem Strand ist schneeweich
ein Schiff trägt Engel in den Segeln
und auf dem Mast
steht…

von Uwe Kraus
Mitglied

erst nahm ich dich nicht ernst.
wolltest du zaubern,
so stelle ich jeder hingabe
den thron
auf dem du schliefst,
denn füllstoff der sprache war liebe, unkalkulierbar –
wolltest du folgen
so träne mir…

von * noé *
Mitglied

Wetterleuchten, Paargelaber,
dunkle Zeichen, Ich-Recht-Haber,
keiner hört dem andern zu,
Riesen-Egos, ohne Du.

Eigen-Sinne, keine Ohren,
laute Stärke, Lieb-verloren,
aufgetrumpft und Null-Respekt,

von Jürgen Wagner
Mitglied

Wenn Er sich aus dem Bett erhob,
war'n da die Schuh', das Frühstücksbrot
Ging er zur Arbeit aus dem Haus,
dann brach erst mal der Frieden aus

Kam er am Abend müde heim,
war das Kommando wieder sein
Er war…

von Walter W Hölbling
Mitglied

es war einmal
vor langer zeit

ein raum mit klavier
viel gutem wein
vertrauten worten

als sie sich scließlich
auf den weg machten
mit freundschaftlich verschlungenen armen
zu ihren…

von Alfred Mertens
Mitglied

Lasst alles, was die tiefe Liebe einmal sagt,
in einer FEUERSBRUNST verkommen,
im unbefriedigtem Zufrieden sein,
die doch nicht zählt.
Liebe heisst, weder wünschen , noch zu leiden
wie ein verruchter Schmerz,

von Wolfgang Tietze
Mitglied

Ich bin überwachsen wie ein Muschelhaus,
das Meer spülte mich an den Strand des Lebens,
ich gebe Dir alles zurück,
die Wellen, die ich nicht gezählt habe,
die Sommer, die mir fehlen,
laβ mich jetzt ruhen
als…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Ei jei jei diese Heuchelei.
Oh je oh je wie tut das weh.
Oh weh oh weh, wenn ich das seh'.
Eiderdaus was kommt da raus?

Du
von Yvonne Zoll
Mitglied

Du – der dem ich es sage
. In meinem Wort die Welt
Du – der mich nicht müde macht
. In deinem Wort mein wert
Du – der mit mir lacht…

von Johann Schneider
Mitglied

Es wächst ihm in der Brust heran,
Was daraus noch werden kann.
Oh Liebe – große Liebe soll es sein,
Doch er trügt, der böse Schein.

Nicht zu groß und nicht zu klein,
Das muss das richt’ge Weiblein sein.

Kaum…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Begegne mir im Wind vereint
Mein Traum befreit vom Sand
Der Raumgestade freien Flugs

Wir unterwegs Gefährten sind
Gedanken ungeteilt geweilt gleich
Nächtlich Möwen gehen wir nach Jahr

Und Tag als ob du kommst…

von * noé *
Mitglied

Als Gott die Quälerei verteilt,
da habt ihr beide „Hier!“ geschrien.
Prompt hat „das Schicksal“ euch ereilt,
ihr musstet euch nicht sehr bemühn.

Keiner von euch war blindes Huhn
und hat dennoch sein Korn gefunden,…

von Wolfgang Borchert
Bibliothek

Das macht das Fenster, daß wir «draußen» sagen –
und weil wir selber drinnen sind.
Nach draußen muß man schauernd fragen,
denn draußen ist der Wind.

Laternen stehn
schon Hundert schwarze Nächte –
und abends,…

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Du
kamst, warst
einfach da, ohne
Vorbehalt, ohne Bedingungen, Großer
Mann.

von Frank Tegenthoff
Mitglied

Es ist nicht frei.
Ist gierig nach Adrenalin
Taub vom Stress
Keine Entschuldigungen mehr
Was ist.
Mit Träumen, Luxus, Begierden
Und Leben. Nicht mein Leben.
Lebendig nur dir allein.
Ich werde mich…

von Klaus Mattes
Mitglied

Manchmal,
wenn poetische Ladungen
zwischen meinen Wortpolen rapide ansteigen,
klatschensie
zusammenund
kleben wie
Klettenaneinander.
Dann braucht’s den Leserblick.

von Mara Krovecs
Mitglied

steht singend im nebelgarten
weit entfernt der bespielten arten
bleibt im Traume weich
schwebt im Augenteich
fluchtbereit – jederzeit

keine dame - kein pferd und kein bauer
kein läufer - nur regenbuntschauer…

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