Beziehungsweisen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Monika Laakes
von Annelie Kelch
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 68 Texten in dieser Kategorie
von Annelie Kelch

Der Weg, der längst vergangen, steht im Wege mir,
Unter Ruinen rosten Brunnen, darin meine Liebe rauscht.
Erröten wird das Ohr dir, wenn du ihren Worten lauscht:
Ich stell die Weichen für den Schicksalszug zu dir.

Was du…

von Monika Laakes

Wie's Püppchen sich dreht,
ein Opfer ausspäht.
Kann mit feurigen Augen
den Mann dort aufsaugen.
Der sieht grad so aus,
als hätt' er viel Geld.
Er ist ihr willkommen
als zukünft'ger Held.
Sie kreist…

von Annelie Kelch

Im geronnenen Schwarzblut der Nacht
Schlägt der Mond seine Wimper auf ...

Er taucht sein silbriges Aug ins Meer
Und trinkt von den dunklen Wellen

Sturm peitscht die Flut voran
Und über den Unrat geschändeter

von Annelie Kelch

Am Hohlweg neben seinem Herzen
vorbeigeschrammt und auf den
Schotter der Nacht gesunken.

Das Siegel gebrochen – nun dunkeln
die Rosen des Bluts, Liebe hat
anderswo zu tun.

Schmerz verstummt; der Tag hat…

von Annelie Kelch

… hab längst die Waffen gestreckt
Noch vor dem Sommer, der sie ja eh
Geschmolzen hätt, denn sie waren ein
Harmloses Gericht: bitterer Edelschmaus
Aus Switzerland ...

Wollt schreiben meinem beleidigten
Lieb ein…

von Mara Krovecs

mir sind sie zuwider
diese lieder
mir sträuben sich die haare
wie hier als bunter flieder
menschen so wie ware
verkauft - verraten werden
für noch mehr lacher
und deren macher
im rampenlicht erhellt…

von marie mehrfeld

deine verbissene Grimmigkeit,
wen oder was klagst du an,
mich, dich, oder uns, alle, euch?

zweifelndes Murren, die ewige
Schuld der Anderen, lass deine Rache
in toten Mooren ertrinken,

spring mit mir, weit…

von Monika Laakes

So lieb ich mich. Mich.
Ist's die verdrehte Welt?
Und sag ich Dich. Dich.
was ist's, was mich dann hält?

Doch wenn ich mich
in Dir verlier,
wer bin ich dann?
Was ist mit mir?

Dann trägt Dein Atem…

von Yvonne Zoll

Also auch was klaftertief Geschöpfe
wegt wie Diven ungelegen Kröpfe
Rege augenblickliches Geriesel
fortgeschwemmt wie Bachforellenkiesel

Nicht intrikat nie irreal bebildernd
Nur Wunschverflochtenes Verwildern

von Yvonne Zoll

Goldverschlammt bis über Schattenweiten klettern
Aus vertrauten Sonnenweiden müßig löschend
Stumm geformt durch wiesenklare Wasser der
vorüberziehend Fluten eines niederliegend Sommers
ziehend deine Augenblicke hin sich…

von marie mehrfeld

Unter Sturm gebeutelten Wolken
Gebirgen schlängeln sich wild
wuchernde Gefühle der Liebe und

Lust, wie Efeu umranken sie die
Stämme alter Eichen und sehnen
die helleren Tage herbei, einzelne

Kerzen…

von Monika Laakes

V erflixt
E insame
R uhe
B esteht
I mmer
N ach
D em
U nverhofften
N etzwerk
G au

von * noé *

Dein Bild, es schwebt, und nichts vergeht,
wie Nebelfäden, leicht vom Wind verweht,
und in der Stille steht ein Baum,
auch seine Blätter hört man kaum
in diesem sonderbaren Traum.

Für Liebe ist es nie zu spät,…

von Walter W Hölbling

wie wasserfälle
strömen worte
über lippen

stunden vergehen
im angeregten austausch
von grammatikalisch korrekten
und auch unterhaltsamen
sätzen

verborgen
hinter diesem schwall…

Wir
von Michael Dahm

Warum leide ich so sehr
hab ich etwas Herzschmerz mehr
als die anderen alle
in dieser ausweglosen Falle?

Wir beide sind zwei Teile
zwei Stücke dieser Zeile
ein Ganzes sind wir nicht
sonst wär's ein…

von Yvonne Zoll

Im existenziell speziellen Strahlen
spielten wir bereits
warm lichtreflektierter Wellen
irgendwo zwischen dem Hier, Jetzt und
Nirgend wann umwanden auf
molekularster Ebene zugeneigt
namenlose Perlen zu

von J.W. Waldeck

auf Wellen trieben leere Schalen
zerschellten aneinander
auf der Suche nach dem Leuchtturm
in Blindheit verschlagen
ins Irrlicht gestrandet:
Papierschiffchen ohne Eingebung

ihr Zeitungswesen verzettelt

von Michael Dahm

Ich bin jetzt fünfzig Jahre
und auch ein knorriges Stück,
die Schiene, die ich fahre,
die führt mich nicht mehr zurück.

Du fährst auf dem Nachbargeleise
und bist ein jüng'res Modell,
keine Weiche verbindet die…

von Ekkehard Walter

Hatte man früher jemanden gern,
so schrieb man ihm, meist aus der Fern.
Erklärte freudig, dass man sich hoffentlich bald sähe
in naher Zukunft auch in der Nähe.
Doch als man sich dann wirklich traf,
man sich dann…

von Yvonne Zoll

Inmitten tiefster Worte
unendlich wohl geborgen
Verharren wir nicht sorgend
nicht wieder holte Sorte

Entfaltung tief empfunden
Zwischen jeder Zeile wiegt
Wiedersehend Glück ergibt
begierig unumwunden…

von * noé *

Ja, ich bin ein Luxusweibchen,
und man sieht es mir auch an!
Ich bin ein echtes Liebestäubchen,
wenn man sich mich leisten kann.
Tolles Leben, das ich führe,
ja, denn ich repräsentiere!

Nein, ich bin nicht…

von Michael Dahm

Die Meiers haben Hochzeit
die Goldene ist es schon
der Gurt von seinem Beinkleid
brachte diesen Lohn.

In all den guten Jahren
nach außen hingetragen
hat die Meiersche erfahren
der Meier kann gut schlagen…

von Liselotta Himmel

Wir sitzen bei dir, 
es gibt nichts zu sagen, 
denn wir planen keine Zukunft,
werden nicht zu persönlich,
denn das verbindet.

Wir können uns nicht über die Vergangenheit unterhalten,
denn der Gedanke an unsere…

von Yvonne Zoll

Begegne mir im Wind vereint
Mein Traum befreit vom Sand
Der Raumgestade freien Flugs

Wir unterwegs Gefährten sind
Gedanken ungeteilt geweilt gleich
Nächtlich Möwen gehen wir nach Jahr

Und Tag als ob du kommst…

von J.W. Waldeck

I
erwischte Schuld ist schuldig
bleibt heimliches Vernügen
ein Eden gepriesener Lügen
süchtig nach schönem Schein
unvermeidbar im Verlust
eine Geißel falscher Schönheit

ein Judaskuss
der nur am…

von Mara Krovecs

bin ich im moor
zwischen der iris - gelb
dem eisvogel schwimmen
meine augen der wald schickt mir
stimmen die wege
sonnigschattenleicht

weiches wehen die blätter
grün auf meiner haut
der süße wind…

von Stephanie Mattner

Komm meine Hitze spüren,
über dich will sie sich legen.
Eine Sekunde ohne regen,
dann explosive Feuer schüren.

Komm, komm näher heran,
mein Körper will mit deinem wogen.
Eng umschlungen, wild verwoben,

Rezitation:
Sprecherin: Stephanie Mattner
von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Meine Seele war oftmals mit Hämatome bedeckt,
weil ich mich am Leben sooft gestossen habe.

Mein Glaube war oftmals umgeben von Schatten,
weil Religionen sooft in Gottes Namen töteten.

Meine Liebe war oftmals im Nichts…

von * noé *

Wetterleuchten, Paargelaber,
dunkle Zeichen, Ich-Recht-Haber,
keiner hört dem andern zu,
Riesen-Egos, ohne Du.

Eigen-Sinne, keine Ohren,
laute Stärke, Lieb-verloren,
aufgetrumpft und Null-Respekt,

von Mara Krovecs

Worte haben sich gelöst
schwerelos schweben sie
aus den winzigen Lautsprechern
unserer Handys ans Meer.

Alles an jenem Strand ist schneeweich
ein Schiff trägt Engel in den Segeln
und auf dem Mast
steht…

von Ekkehard Walter

Ei jei jei diese Heuchelei.
Oh je oh je wie tut das weh.
Oh weh oh weh, wenn ich das seh'.
Eiderdaus was kommt da raus?

Du
von Yvonne Zoll

Du – der dem ich es sage
. In meinem Wort die Welt
Du – der mich nicht müde macht
. In deinem Wort mein wert
Du – der mit mir lacht…

von Monika Laakes

Autoscheinwerfer
sind wie Irrlichter im Wald.
Paarungsbegleiter.

von * noé *

Als Gott die Quälerei verteilt,
da habt ihr beide „Hier!“ geschrien.
Prompt hat „das Schicksal“ euch ereilt,
ihr musstet euch nicht sehr bemühn.

Keiner von euch war blindes Huhn
und hat dennoch sein Korn gefunden,…

von Jürgen Wagner

Wenn Er sich aus dem Bett erhob,
war'n da die Schuh', das Frühstücksbrot
Ging er zur Arbeit aus dem Haus,
dann brach erst mal der Frieden aus

Kam er am Abend müde heim,
war das Kommando wieder sein
Er war…

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