Beziehungsweisen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Yvonne Zoll
von marie mehrfeld
von Michael Dahm
die schönsten
von Monika Laakes
von Mara Krovecs
von Monika Laakes
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 39 Texten in dieser Kategorie
von Monika Laakes

Wie's Püppchen sich dreht,
ein Opfer ausspäht.
Kann mit feurigen Augen
den Mann dort aufsaugen.
Der sieht grad so aus,
als hätt' er viel Geld.
Er ist ihr willkommen
als zukünft'ger Held.
Sie kreist…

von Mara Krovecs

mir sind sie zuwider
diese lieder
mir sträuben sich die haare
wie hier als bunter flieder
menschen so wie ware
verkauft - verraten werden
für noch mehr lacher
und deren macher
im rampenlicht erhellt…

von Monika Laakes

So lieb ich mich. Mich.
Ist's die verdrehte Welt?
Und sag ich Dich. Dich.
was ist's, was mich dann hält?

Doch wenn ich mich
in Dir verlier,
wer bin ich dann?
Was ist mit mir?

Dann trägt Dein Atem…

von Yvonne Zoll

Inmitten tiefster Worte
unendlich wohl geborgen
Verharren wir nicht sorgend
nicht wieder holte Sorte

Entfaltung tief empfunden
Zwischen jeder Zeile wiegt
Wiedersehend Glück ergibt
begierig unumwunden…

von marie mehrfeld

Unter Sturm gebeutelten Wolken
Gebirgen schlängeln sich wild
wuchernde Gefühle der Liebe und

Lust, wie Efeu umranken sie die
Stämme alter Eichen und sehnen
die helleren Tage herbei, einzelne

Kerzen…

von * noé *

Dein Bild, es schwebt, und nichts vergeht,
wie Nebelfäden, leicht vom Wind verweht,
und in der Stille steht ein Baum,
auch seine Blätter hört man kaum
in diesem sonderbaren Traum.

Für Liebe ist es nie zu spät,…

von Michael Dahm

Ich bin jetzt fünfzig Jahre
und auch ein knorriges Stück,
die Schiene, die ich fahre,
die führt mich nicht mehr zurück.

Du fährst auf dem Nachbargeleise
und bist ein jüng'res Modell,
keine Weiche verbindet die…

von Michael Dahm

Die Meiers haben Hochzeit
die Goldene ist es schon
der Gurt von seinem Beinkleid
brachte diesen Lohn.

In all den guten Jahren
nach außen hingetragen
hat die Meiersche erfahren
der Meier kann gut schlagen…

von Walter W Hölbling

wie wasserfaelle
strömen worte
über lippen

stunden vergehen
im angeregten austausch
von grammatikalisch korrekten
und auch unterhaltsamen
sätzen

verborgen
hinter diesem schwall…

von Mara Krovecs

bin ich im moor
zwischen der iris - gelb
dem eisvogel schwimmen
meine augen der wald schickt mir
stimmen die wege
sonnigschattenleicht

weiches wehen die blätter
grün auf meiner haut
der süße wind…

von Alfred Mertens

Lasst alles, was die tiefe Liebe einmal sagt,
in einer FEUERSBRUNST verkommen,
im unbefriedigtem Zufrieden sein,
die doch nicht zählt.
Liebe heisst, weder wünschen , noch zu leiden
wie ein verruchter Schmerz,

von Mara Krovecs

Worte haben sich gelöst
schwerelos schweben sie
aus den winzigen Lautsprechern
unserer Handys ans Meer.

Alles an jenem Strand ist schneeweich
ein Schiff trägt Engel in den Segeln
und auf dem Mast
steht…

von Ekkehard Walter

Ei jei jei diese Heuchelei.
Oh je oh je wie tut das weh.
Oh weh oh weh, wenn ich das seh'.
Eiderdaus was kommt da raus?

von Stephanie Mattner

Komm meine Hitze spüren,
über dich will sie sich legen.
Eine Sekunde ohne regen,
dann explosive Feuer schüren.

Komm, komm näher heran,
mein Körper will mit deinem wogen.
Eng umschlungen, wild verwoben,

Rezitation:
Sprecherin: Stephanie Mattner
von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Meine Seele war oftmals mit Hämatome bedeckt,
weil ich mich am Leben sooft gestossen habe.

Mein Glaube war oftmals umgeben von Schatten,
weil Religionen sooft in Gottes Namen töteten.

Meine Liebe war oftmals im Nichts…

von Monika Laakes

Autoscheinwerfer
sind wie Irrlichter im Wald.
Paarungsbegleiter.

von * noé *

Als Gott die Quälerei verteilt,
da habt ihr beide „Hier!“ geschrien.
Prompt hat „das Schicksal“ euch ereilt,
ihr musstet euch nicht sehr bemühn.

Keiner von euch war blindes Huhn
und hat dennoch sein Korn gefunden,…

von Jürgen Wagner

Wenn Er sich aus dem Bett erhob,
war'n da die Schuh', das Frühstücksbrot
Ging er zur Arbeit aus dem Haus,
dann brach erst mal der Frieden aus

Kam er am Abend müde heim,
war das Kommando wieder sein
Er war…

von Walter W Hölbling

es war einmal
vor langer zeit

ein raum mit klavier
viel gutem wein
vertrauten worten

als sie sich scließlich
auf den weg machten
mit freundschaftlich verschlungenen armen
zu ihren…

von Mara Krovecs

steht singend im nebelgarten
weit entfernt der bespielten arten
bleibt im Traume weich
schwebt im Augenteich
fluchtbereit – jederzeit

keine dame - kein pferd und kein bauer
kein läufer - nur regenbuntschauer…

von Alfred Mertens

Wenn sich die Liebe noch mal zeigen würde,
und die Gefühle kämen auch zurück,
wenn alles Leid, getragen mit der Bürde,
sich aufzulösen schien im Glück.

Ich könnte, wenn es möglich wäre,
all das vergessen, was…

von Stefanie Junker

"Es stürmt" rief das Vögelchen.
Der Held putzte seinen Lorbeerkranz.

"Schütze mich" bat das Vögelchen.

Der Held putzte weiter und sagte: "ich ließ Dir doch Gold da, jetzt habe ich keine Zeit".

"Das Gewicht Deines…

von Astrid Schulzke

Der Löwe zeigt die scharfen Krallen,
er tanzt damit auf dünnem Eis,
lässt seine räudig Mähne wallen,
die dunkle Stimme laut erschallen,
ob er tief in der Seele weiß,
dass ich auf sein Gebaren scheiß?
Sein Fell…

von Alfred Mertens

Es schipperten ganz inniglich
ne Bootin und ein Böterich
auf`s Meer hinaus zum Fische fangen
so lustig und so unbefangen

Und sangen laut und froh gen Wind:
Ach hätten wir ein eigenes Kind
Die See jedoch wurd…

von Alfred Mertens

Ich wünsche mir ein Bild von dir
und dieses schon seit langem hier
Dein Wunderkörper wie gemalen
die grossen Augen wenn sie strahlen
die Haut so sensitiv und rein

Ich weiss noch gut in Bad-Gastein
als ich zum…

von * noé *

Ach, du armer, schwacher Mann!
Macht dich schon mein Bildnis an?
DU kannst dich nicht kontrollieren,
aber ICH soll dich "verführen"?

Siehst ein wenig Haut und Haar,
sagst mir, das ist wunderbar,
kennst deine "…

von Alfred Mertens

Frau Merkel sagte : das ist nicht mein Duktus,
ich kannte den Begriff noch nicht, nur Kaiser Augustus,
Und mit ihrer Raute im Vaginal - Bereich,
wurde der Begriff auch besonders mir weich !
Ich war gezwungen, mich zu…

von Alfred Mertens

Hirschkäfer ruhig nach hinten sich lehnen,
gelangweilt schwitzen sie auf dem BALKON.
Es knurrt ein Hund, fletscht mit den Zähnen,
und schleichend nähert sich ein Skorpion.

Am Gehsteig lümmeln sich die Bettelsklaven,…

von Alfred Mertens

In deinem Innern bist du Knecht und Wurm.
Du wirst gezwungen, immer dich zu beugen
und gehst geknickt ins Freie, nicht bei Sturm,
suchst, wenn dich Schuld erwischt, nach Zeugen.

Ein Aufbegehren ist dir völlig dabei fremd…

von Alfred Mertens

Ist Deutschland Hamlet, wie ein Dichter es nannte,
weil Deutsche so schwer zum Handeln kommen.
Vor lauter Philosophieren, wie er es bekannte,
käme es zu keinem Zustandekommen?

Sein oder Nichtsein, das ist die Frage,…

von Frank Richter

im stadtgedränge
mal hier und mal da
mein insiderblick

der linke bürgersteig
ähnelt dem rechten und
ebenso umgekehrt

alles nah haben wollen
oder überhaupt nicht
oder irgendwann später

von * noé *

Es ist so hoffnungslos zu lieben,
im Wissen, dass es nie ankommt;
es gibt nur "hier" - und niemals "drüben",
ringsum der Rest - wie ausgebombt.

Auch keine Brücke über Schluchten,
nichts, das den Seidenfaden sende…

von Alfred Mertens

Willst du dich mal mit Ernst umgeben,
brauchst du dir nicht das Leben nehmen.
Doch ist es Walter, Kurt und Erich,
dann lebst du zwar, wenn auch gefährlich.

Nur Isidor kann man vertrauen,
doch wolltest du dir ihn…

von Alfred Mertens

So war sie, unsere Old Miss Marple,
sie riss so manches Leder vom Stapel.
Denn auch an jedem fernen Ort
kannte man Margaret Rutherford.

Ihre Karierre begann zwar reichlich spät,
Miss Marple lernte, wie es geht,…

von Marcel Strömer

Ich folgte der staubigen Spur
meiner geliebten Ahnen.
Sie sagten: Sie ist tief genug,
sie bringt uns alle Glück!
Als sie den Segen verteilten,
lang wurde eisern geschwiegen.
Heimat ist woanders,
sie löse…

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