Was uns dazu macht

von Willi Grigor
Mitglied

Es ist die Sprache,
das Spiel mit den Worten
via Gedanken,
die in uns entstehn,
die uns im Leben
zu den Wesen machen,
die unsre Erde
erforschen, verstehn.

Es sind Gefühle,
das Weinen, die Liebe,
es ist die Demut,
die Angst und der Zorn,
die uns im Leben
zu den Wesen machen,
die auf der Erde
stolzieren ganz vorn.

Es ist die Bosheit,
das Spiel mit dem Feuer,
es ist die Machtsucht,
der Hass und der Neid,
die uns im Leben
zu dem Faktor machen,
der Mensch und Erde
am Ende entzweit.

© Willi Grigor, 2017
Reflexionen und Gedanken

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Kommentare

24. Nov 2017

In fließenden Worten drückst du aus,
was ich nachfühlen kann. Danke dafür.

Liebe Grüße - Marie

24. Nov 2017

Ich danke dir, Marie,
und wünsche dir ein schönes Wochenende.

Viele Grüße aus einem milden Norden

Willi

24. Nov 2017

Danke für den Kommentar, Axel.
Du brauchst keinen Hammer, um den Nagel auf den Kopf zu treffen.
Du triffst ihn immer mit zwei wohlgesetzten Sätzen!

LG
Willi

24. Nov 2017

Nur leider trifft mich oft auch Krause –
Drum trage ich nun Helm. Im Hause …

LG Axel

24. Nov 2017

Wieder zwei solche..
Apropos Krause. Mir liegt seit einiger Zeit folgende Frage in einer abwegigen Gehirnwindung:
Darf man sagen "Putzfrau Krause"?
Oder trägt sie einen Titel?
Ich trag einen grauen Kittel,
wenn die Frau wischt Staub im Hause.

LG
Willi

24. Nov 2017

Ach, ein Titel Krause kaum interessiert!
(Bloß, dass sie Bier und Geld kassiert ...)

LG Axel

24. Nov 2017

Klasse Gedicht! Ich mag auch die Melodik und den Rhythmus deiner Zeilen.

LG Ben

24. Nov 2017

Danke dir Ben.
Solch klare Worte in Kurzform zu bekommen erfreut und belebt einen - trotz seines Alters - jungen Anfänger in diesem "Geschäft". Besonders, wenn sie von einem reise- und abenteuerfreudigem Ingenieur kommen, der die Welt oberhalb der Erde (oder unterhalb oder von wo auch immer) gern in Augenschein nimmt und sie in Gedanken umwandelt. Bin ich doch selbst so einer (a. D).
Ich finde keine Reiseberichte von dir bei Litpro, außer den "Appetizer" (Australien, Neuseeland?).
Wäre interessant, deine Eindrücke/Erlebnisse zu lesen und zu vergleichen.

LG
Willi

25. Nov 2017

Stimmt, der Appetizer bezieht sich auf ein Work&Travel-Jahr in Neuseeland. In Australien habe ich dann noch zwei kurze Wochen angehängt, da es ja ohnehin auf dem Weg lag. Diese Reise war bisher allerdings die einzige, die ich textlich ein wenig festgehalten habe. Es soll irgendwann ein Reisebericht daraus hervorgehen. Allerdings besteht der Großteil davon noch immer nur aus ungeordneten Gedanken und Satzfetzen aus Tagebüchern, Kalendern und Erinnerungen aus dieser Zeit. Dafür muss ich mir irgendwann mal noch viel Zeit nehmen. :)

Einige Passagen sind auch schon ausgearbeitet, wenn auch nicht mit letztem Schliff. Aber ich überlege gerade, dem Appetizer hier auf Litpro noch ein paar weitere kurze Auszüge an die Seite zu geben.

Wie ich sehe, kannst du sogar aus drei oder mehr Reisen nach Down Under schöpfen und hast einige Reiseberichte dazu verfasst. Da werde ich gleich mal stöbern. :)

LG Ben

25. Nov 2017

Ich werde deine Berichte mit Interesse lesen.

In Australien 2006 begann mein 5. oder 6. Leben. Hier begann meine Schreiberei überhaupt, ebenso das Dichten (2013). 12 Monate (einschl. 4 Wochen Neuseeland plus insgesamt 4 W Neuseeland) ohne negative Erfahrungen - wenn ich von den traurig machenden Einblicken in das Schicksal der Urbevölkerung absehe - haben mich geprägt.
Ich war Rentner und bekam die Zeit und Lust Neues aufzunehmen. Ich fühlte mich gezwungen, zum ersten Mal Reiseberichte zu schreiben.
Im ersten, einleitenden Bericht "AU 2006 01 Australien - Reise ins Unbekannte" enthält in Kurzfassung meine "Lebensreise" bis nach Australien.
In "AU 2013 01 Schlüsselerlebnis in Hobart" erzähle ich das nächtliche Erlebnis, das mich zum Dichten anstieß.

Herzliche Grüße
Willi