Sehnsucht

Bild von Ekkehard Walter
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Man nennt es wohl Sehnsucht!
Was man nicht sehend sucht,
doch tief in uns verankert ist,
ein Suchen nach dem göttlichen Licht.
Wir sehnen uns nach wahrem Frieden,
einem Platz wo die Menschen sich lieben,
nach tiefer Ruhe und Geborgenheit,
dass jemand kommt und uns befreit.
Doch ist das nicht längst geschehen?
Es scheint, wir wollen es nicht sehen.
Unruhig eilen wir nun dahin,
seit das Paradies verloren ging.
Die Sehnsucht aber blieb zurück,
zu finden dieses hohe Glück.

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Kommentare

26. Okt 2018

Schön, Ekki: Ruhe und Geborgenheit, keine ausfälligen Parolen wie in der Weimarer Republik (Höcke). Wenn es doch nur schon so weit wäre, dass die AfD im Parlament untergeht und die SPD wieder erstarkt. Wir wollen Frieden mit allen Flüchtlingen, die hier Frieden suchen.

Liebe Grüße und danke für
das gute Gedicht

Annelie

26. Okt 2018

Die Suche
nach einem Platz, wo sich die Menschen lieben?
Wer wünscht sie nicht - die wundersamen Orte
ohne Hintergedanken, schlechte Worte
im Guten miteinander so zu leben
- doch wird's wohl nur,
wenn wir was tun
… - so wie dies Gedicht,
das Licht gebracht.

LG Yvonne