Das unbewusste Wüten

Bild von Alf Glocker
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Ich hab mich übers Christentum erhoben –
aus seinen falschen Ketten mich befreit!
Ich will doch nur den einen Herrn loben,
der die Seele nicht mit Murks beschneit,
mit niederen Gründen, die verblenden –
ich will nicht im Schwachsinn enden!

Von allen, die nicht gerne offen sprechen,
fordere ich die gleiche, echte Lebenskraft,
die Teufelskreise zu durchbrechen
(mit großer, denkbereiter Leidenschaft),
die nur die Welt ins Unglück stürzen!
Sie sind es nicht, die unsere Tage würzen.

Es nützt uns nichts, in stumpfen Ritualen,
das zu bewältigen, was unerträglich stinkt!
Dort sind die wirklich wahren Höllenqualen,
wo man verstandesmäßig, taktisch hinkt!
Sich von der Wahrheit feige abzuwenden,
heißt alle Freiheit gröbstens zu beenden!

Verbrecherische Banden sind besessen
von ihrem Gottesglauben, den sie hegen.
Sie verdrängen und, o ja, sie fressen
jene, die sich ihren teuren Segen
niemals in „Heiligen Stätten“ suchen …
Man weiß wohl, daß sie uns verfluchen!

Drum kehrt euch ab von Machenschaften,
die dunkel und total bedrohlich sind!
Geht hin zu diesen vielen sagenhaften
Wundern, die, so oft schon, jedes Kind,
das unbeeinflusst vorwärts, weiter denkt,
sich ganz von selbst auf Erden schenkt!

Und wenn ihr Leute seht, die darum beten,
daß bald ihr Aber-Glaube weltweit siegt –
wobei sie dich mit schweren Füßen treten –
dann weißt du, wo der Hund begraben liegt,
dann sollst du dich mit aller Vorsicht hüten …
weil die auch unbewusst noch wüten!!

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