Versteinert

von Michael Dahm
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Die Hagebutte ist des Feldrands Zier
in einer knöchern Winterwelt
sie stillt des Auges Farbengier
wenn kein Licht das Land erhellt.

Es zeigt kein grünes Blatt im März
dass ein Baum zu leben scheint
und ich spüre es genau mein Herz
Grausinn ist der Seele Feind.

Kranich ruft vor dunklem Wald
Sehnsucht in die neue Zeit
doch alles was zurück ihm hallt
ist der Ruf der Ewigkeit.

Der Wind streicht über Ackers Flaum
der aus kalter Krume bricht
fern ist noch Baldurens Saum
versteinert bleibt der Zeit Gesicht.

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