Sommernacht

von Robert K. Staege
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An der Küste weitem Strand
laufen aus des Meeres Wellen.
In den Bergen gehen auf
flinker Bächlein stille Quellen.

Unter Sternen zieht der Mond
seine Himmelspfade leise.
Dort im Hain die Nachtigall
flötet eine zarte Weise.

Ein betörend süßer Duft
zieht zu mir vom Lindenbaum.
Ach, die Liebste schlummert dort,
eingewiegt im Liebestraum.

Ich umfange sie ganz sanft,
dass sie nicht erschrecken mag.
Und dann küssen wir uns zart,
bis im Osten graut der Tag.

Geschrieben am 28. März 2018

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