Klag‘ nicht

von Robert K. Staege
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Du klagst es mir ja schon geraume Zeit,
dass ich dir wenig, herzlich wenig schriebe.
Bei Andren stünde Wort um Wort bereit,
du müsstest nehmen, was dann übrigbliebe.

Uns beide eint ein deutlich stärk‘res Band;
das Lieben wird mit Worten nicht gemessen.
Weil ich in dir so süße Liebe fand,
bin ich auf Worte nicht so sehr versessen.

Denkst du der Zeit, wenn ich dich halt‘ umschlungen?
Denkst du des Lichts, das uns am Tag umgibt?
Ich hab’ nicht oft in Versen dich besungen,
doch dich mit mehr als Worten stets geliebt.

Geschrieben am 29. Juli 2020.

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