Sonne und Mond

von Willi Grigor
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Am Abend kann man es erleben,
dass Wolken, wie durch fremde Macht,
ihr ganzes Dasein von sich geben,
machen Platz der Mondscheinnacht.

Die Sonne neigt sich Richtung Westen,
der Vollmond steigt im Osten auf.
Im Frühherbst zeigt er sich am besten,
wechselnd ist sein Erdumlauf.

Die Sonne bringt ihr Licht auf Reise
direkt zum Mond, als wenn sie wüsst:
Er schickt's zurück auf solche Weise,
dass er sie und sie sich küsst.

© Willi Grigor, 2015
Reflexionen und Gedanken

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Kommentare

31. Jul 2018

Ein sehr schönes Gedicht
voll strahlendem Gewicht,
Sonne und Mond schön beschrieben,
solche Verse mag man lieben.

LG Ekki

31. Jul 2018

Danke Dir, Ekki, mein Tag fängt gut an.
Dein Tag wird wahrscheinlich noch heißer als meiner.

Ich wünsche Dir Schatten und eine kühle Brise,
Willli

31. Jul 2018

Ja, Willi, ich sitze und ich schwitze
allein an einem kleinen Amt,
wohin man mich hat grad verbannt.

LG Ekki

31. Jul 2018

Hat denn nicht Kühlung jedes Amt?
Wenn nicht, wär es ja unverschamt!

LG
Willi

31. Jul 2018

Hab meinen Ventilator mit,
doch fühl ich mich grad wie Brad Pitt
als Eroberer der Wüste Gobi
wenn ich denk: Wo soll i no hie?

LG Ekki

31. Jul 2018

Am besten du gehst gleich nach Hause,
bevor dich die Hitze entmannt.
Dort stellst du dich unter die Brause
und fühlst dich befreit und entspannt.

Mit ernster Sorge
Willi