Abrahams Kinder

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In Palästina - wird wieder geschossen; ein Friedenspakt wurde zwar mehrfach beschlossen, doch wurde er niemals umgesetzt, weiterhin wurde getötet, gehetzt; der Feind wird mit harten Worten verflucht, die Schuld wird immer beim Andren gesucht, sie führen die Kämpfe in Gottes Namen, beenden beide das Beten mit Amen,

die Wut, der Hass macht sie immer blinder – und doch nennen beide sich - Abrahams Kinder; die Schwachen sterben auf allen Seiten, Unschuld’ge sind’s, die am meisten leiden, Auge um Auge und Leben um Leben – sollt’ es auf dieser Welt nicht mehr geben, liebt eure Feinde, verzeiht, die euch hassen, das würde wirklich viel besser passen,

Erde und Wasser gerechter aufteilen, Platz ist genug, ihr solltet euch eilen, Toleranz unter Brüdern, das ist nun wichtig, tödliche Rechthaberei - nicht mehr richtig, denkt um nun und handelt, kämpft für die Wende – verzeiht und reicht euch endlich die Hände, denn die Menschheit hat ein viel höheres Ziel, die Zukunft der Erde steht auf dem Spiel …

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Kommentare

12. Mai 2021

Die Falken, sie regieren - feist:
Entsprechend handelt man dumm-dreist ...

LG Axel

13. Mai 2021

Ein JEDER Krieg ist einer zuviel - es steht doch so viel mehr auf dem Spiel ...

LG Marie

12. Mai 2021

WOW liebe Marie, von Deinem Stil bin ich hin und weg, soetwas würde ich gerne auch können!!!
Trefflich vertextet in einem Guss!!!

Liebe Grüße zu Dir - Uschi

13. Mai 2021

Danke, Uschi; ja so hat eine Jede, ein Jeder ihre/seine eigene Weise, sich auszudrücken. Ich wiederum bewundere Deine Art, Gedichte zu schreiben - so romantisch, einfühlsam ... sei herzlich gegrüßt -
Marie

13. Mai 2021

Das, was dort geschieht, ist nicht wirklich neu, nur wie es jetzt aussieht, nimmt das ganze noch gefährlichere Formen an. Ungelöste Probleme gehen nicht einfach so weg, es braucht nur ein Funke, und es knallt …

Viele liebe Grüße
Soléa

13. Mai 2021

Stimmt, liebe Soléa. Ein Funke, und es knallt. Aber wo ist der Ausweg? Die ewige RACHE ist es sicher nicht. Der christliche Standpunkt wäre da hilfreich. Versöhnen, vergeben statt zu hetzen, zu spalten. Das gilt auch für unser Land, ist aber wohl eher eine Illusion ...

sei herzlich gegrüßt -
Marie

13. Mai 2021

Das ist wie mit einer Krankheit: Ursache und Symptome. Die Ursache liegt in der Geschichte. Interessenkonflikte und Kolonialismus, sowie das willkürliche Trennen und Mischen von angestammten Völkern. Man zog seine Striche und schon waren unnatürliche Grenzen festgelegt. Die Religion ist nur ein politisches Instrument. Man braucht ja Rechtfertigungen oder? Heutzutage kommen noch andere Faktoren hinzu wie der Fundamentalismus. Frieden in dieser Region??!!. Schaut euch um - wie ergeht es den Nachbarn?!

Liebe Grüße

Jürgen

13. Mai 2021

Da gebe ich Dir vollkommen Recht, Jürgen. Diese unselige Konferenz in San Remo kurz nach dem Ende des 1. Weltkriegs, wo die Siegermächte das Land nach eigenem Gutdünken und nicht nach Stammes- oder Religionszugehörigkeit mit dem Lineal unter sich aufgeteilt haben, ist die Wurzel des Übels. Das solle man sich immer wieder In Erinnerung rufen.

Liebe Grüße zu Dir
Marie

14. Mai 2021

Beeindruckend in Worte gefasst, die das ganze Ausmaß dieses unsäglich schwelenden Krisenherdes beschreiben; was können Menschen einander antun... und noch ganz andere große Aufgaben warten.
Nachdenkenswert und eindringlich die Aussagen.
Herzlich grüßt Dich Ingeborg.

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14. Mai 2021

Wir beobachten das Desaster aus der Ferne - und es hat doch Auswirkungen auf unser Land - viele Menschen sind hin- und hergerissen zwischen der nicht nur angesichts unserer Geschichte dringend notwenigen Solidarität mit Israel und dem sichtbaren unermesslich großen Leid der Palästinenser, vor dem man auch nicht die Augen verschließen kann.
Danke für Deine Worte, liebe Ingeborg.

Liebe Grüße zu Dir - Marie