SCHWIERIGE ZEITEN

Bild von Andreas Brod
Bibliothek

Wie soll ich Gedanken der Trauer ertragen,
in finsteren Nächten und dunkelsten Tagen?
Die Tränen, sie rollen, ich kann sie nicht halten,
die Wangen herunter, benetzen die Falten,
im Wissen, dass keiner versteht,
wie ich dich vermisse, dein Lachen, dein Leben,
Berührung der Hände, die Halt mir gegeben.
Die Sehnsucht nach dir nie vergeht!

Ich lebe und drehe mich doch nur in Kreisen,
mir fehlen die Liebe und Worte, die weisen.
Ach, könnt‘ ich sie finden, die Kräfte und Zeichen,
zum weiteren Leben, die stellten mir Weichen,
es böte mir Hilfe und Halt.
Mit Mut der Verzweiflung lass fallen ich Sorgen,
ich gebe sie ab und vertrau auf ein Morgen.
Ich hoffe, er zeigt sich mir bald!

Anapästverse © by Andreas Brod 22.12.2020

Foto © by Andreas Brod 2019

Interne Verweise

Kommentare

22. Dez 2020

Das Bild, es passt perfekt -
Zum Text, der Leben weckt ...

LG Axel

23. Dez 2020

Herzlichen Dank fürs lesenswert und lesen,
es freut mich, dass Du hier gewesen.

LG Andreas

23. Dez 2020

Allen anderen Lesern danke ich fürs Reinschauen
und Euer "lesenswert"

LG und gesegnete Weihnachten
Andreas