Walpurgis - die Nacht der Nächte....

Bild von Ursula Rischanek
Bibliothek, Mitglied

Selbst an Blocksbergs nassem Schiefer,
im Dunklen ganz hinten links bei der Kiefer,
nahmen die Besen zum wilden Ritt;
bald waren sie mehr als nur noch zu dritt.

Die Nacht der Nächte in Avalons Nebel
enthemmt von Fesseln und jeglichem Knebel,
Hirschkönig erkoren - Weißdorns Blüte lacht
und Sonne, die siegt über Finsternis Macht.

Feuer und Tanz wenn Beltane ist
und Hexen feiern mit manch einer List;
neun heilige Hölzer, die sollst du nun nehmen,
den Teufel bedienen, ohn' sich zu schämen!

© Uschi R.

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Kommentare

01. Mai 2021

Auf den Blocksberg sicher nicht
Wünscht der Leser Dein Gedicht!

LG Axel

01. Mai 2021

So könnte auch noch Bertha toben,
ums Feuer, dass die Funken stoben...

LG Uschi

01. Mai 2021

"Wal Purgis" kenn ich ja gar nicht -
Doch Blau-Wal Bertha hat Gewicht ...

LG Axel

02. Mai 2021

Wahrscheinlich bräuchte sie zwei Besen
und machte auch kein Federlesen...

LG Uschi

02. Mai 2021

Anschaulich vertextet, liebe Uschi, und , nur weil sie nicht mehr sichtbar ( vielleicht auch niemals waren ,-)) sind, könnten Hexen und Geister doch auf anderen
Ebenen in uns wirksam sein. Wer weiß das schon ... Volks- und Aberglaube gehören in die Geschichte der Menschheit.
Herzlich grüßt Dich Ingeborg

04. Mai 2021

Da gebe ich Dir absolut recht liebe Ingeborg, es gibt aber auch die guten Hexen ;-))) Herzlich liebe Grüße in Deinen Abend! Uschi