Neunzehnter April

von Tilly Boesche-Zacharow
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Eins läßt sich vom anderen nicht trennen -
nennst Du mich Göttin,
mußt du auch die Frau drin erkennen.
Göttliches ist groß, Irdisches klein,
doch kann eins ohne das andre nicht sein.
Wenn du dich ergibst,
und wenn du mich liebst,
dann werd ich dir zeigen,
nicht nur die Göttin wird sich dir neigen.
Opfre der Göttin - so will es dein Brauch,
und dann küsse die Frau, die braucht dich doch auch.
Ergib dich der Einheit,
die ich nun mal bilde.
Ist die Frau auch oft grausam,
die Göttin zeigt Milde -
und hat die Göttin Glieder von Stein,
es wird die Frau um so zärtlicher sein.
So werd ich in jedem neuen Euphoren
sterben und wiedergeboren.

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