Was sagen eigentlich die Italiener dazu?

von Alf Glocker
Mitglied

Die Italiener sagen z.B. „Mamma mia“, oder auch „Dio mio“. Aber das ist noch gar nichts gegen die Fanzosen, die sagen meistens „au revoir“, oder sogar „oui“ bzw. „d‘ accord“, während man die Russen öfter mal „Nastrovje“ brüllen hört. Die Amerikaner sagen alles Mögliche, die Deutschen sagen meisten gar nichts, oder nur hinter der vorgehaltenen Hand. Das ist so in Deutschland. Und dann stehen sie wieder da …

Aber egal was die Menschen auch sagen, es kommt sowieso nicht darauf an. Es kommt nur darauf an, wer am meisten verdient und auch wer die raffinierteste Strategie anwendet – und das sind derzeit grade mal wieder, oder schon immer die Chinesen. Die sagen einfach „我们是无害的“, was sich ungefähr so anhört „Djmeschinjhu haijshda“. Es kommt nur darauf an, daß das die anderen glauben. Aber die meinen nur „Allahu akbar“, was auch nicht schlecht ist, oder sie haben nichts zu sagen, weil ihnen nichts einfällt.

Der, dem heutzutage nichts mehr einfällt, ist eindeutig im Vorteil. Er versteht alles auf Anhieb und kann sich deswegen auch überall einreihen. Das ist dann so wie in Babylon (besprochen „Bäbielon“), wo der Turm eingestürzt ist – falls das noch jemand weiß. Es steht in einem Religionsbuch. Aber auch darauf kommt es nicht an.

Nein, nicht darauf, daß der Turm einstürzt, der stürzt sowieso ein, nein, es kommt darauf an, daß man überhaupt nichts versteht, denn wer nichts versteht, der kann überall mitmachen. Der arbeitet auch überall, der dient in jeder Armee, der wählt jedes Arschloch – der ist „leistungsbereit“, sehr „qualifiziert“ sozusagen.

Das trifft übrigens auch zu, wenn er fast gar nichts kann. Ein paar Handgriffe und gut ist’s! Mit etwas Glück kann er/sie, außer essen und trinken, ja, vielleicht noch Auto fahren, oder auch hei-raten. Das ist das schönste Ratespiel überhaupt. Dabei kommt dann meistens was raus, von dem man über-zeugt wurde, oder eben überzeugt hat.

Die wichtigsten Dinge im Leben sind: überzeugen und (nicht) rechnen können. Dadurch beweist man einen dicken Geldbeutel, respektive genug für die Brut und selbstverständlich richtig-falsche Schlüsse … die man aber, außer „mio Dio“ oder „Djmeschinjhu haijshda“, oder auch „Allahu akbar“ gar nicht sagen darf, weil sonst der Turm umfällt … oder war’s diesmal der Watschenbaum? Keine Ahnung.

Betrachten wir ein Beispiel: Wenn die Weltbevölkerung in Afrika, China, Indien und Südamerika pro Jahrzehnt um 25 Prozent wächst, was brauchen wir dann? – „logisch“ – mehr Weide- und Ackerland! Warum? Weil dann der Turm nicht einfällt! Und wenn wir so viel Weide- und Ackerland gar nicht haben? Nun, dann sagen wir „mio dio“, „au revoire“, „nastrovje“, „Djmeschinjhu haijshda“, Allahu akbar“, oder auch alles Mögliche, am besten aber gar nichts!

Am besten wir über-zeugen, oder wir lassen etwas einfließen, wir könnten ja auch vieles davon übernehmen – wobei wir uns vermutlich übernehmen – oder uns zu Leuten machen lassen, die für Geld alles machen, weil sie sonst wieder dastehen, wobei sie natürlich sowieso wieder dastehen, genauer gesagt: In der Schule des Leben sitzen bleiben. Setzen Sex! Damit kann man überhaupt alles bereinigen …

Denn nichts ist unrein! Erlaubt ist, was gefällt. Und wenn ich mit meinem Dingsda mache was mir gefällt, dann erhebe ich das ganz locker in den Traditionsstatus, weil man das momentan eben so macht, oder es ist halt auch alles unrein und man darf nichts mehr machen, weil dasss gerade irgendwem gefällt. Ganz am Ende werden wir dann schon feststellen, wer das Meiste eingekauft hat und am über-zeugendsten war. Das wiederum macht aber schon wieder nichts, denn wer bis dahin bereits entschlossen geschwiegen hat, der darf auch dann nichts sagen, wenn sich alles verändert hat. Das ist wie es ist – und wenn es halt nun mal so ist, dann …

spielen wir Ratespiele. Lebe ich morgen noch, weil der Turm eingestürzt ist, oder deutet man mit Fingern auf mich, weil ich bis dahin dann „falsch“ aussehe? Versuche ich es vielleicht mit dem Job „Erziehungslagerarbeiter“? Oder teste ich die Guillotine? Das ist zwar ein Einmaljob, kann aber womöglich sehr beliebt werden … was die Menge der Teilnehmer angeht. Und was sage ich dann? Richtig!! – „Dio mio“, „bonne nuit“, alles Mögliche, oder „Nastrovje“, oder am besten gar nichts – da es schon wieder, oder eben genau dann, keinen Sinn mehr hat.

Alfs Erotik-Tarot
Veröffentlicht / Quelle: 
auf anderen Webseiten

Buchempfehlung:

Rechtshinweis:
Für diesen Beitrag ist eine unkommerzielle Nutzung erlaubt, alle Rechte verbleiben jedoch beim Autor/bei der Autorin.

Interne Verweise

Kommentare

12. Apr 2018

Dass die Russen saufen, empört Frau Krause!
(Drum stapelt Wodka sie im Hause ...)

LG Axel

12. Apr 2018

Also, die Italos sagen Porca miseria... :P

Und was die Russen sagen, will ich hier nicht schreiben.
Womöglich liegts am Knoblauch in Vodkaschleiern.

LG. Waldeck