Frieren

von marie mehrfeld
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Ein müder Wintermorgen
graut dunkel
über meinem Haus,

meine blattlose Buche
hält ihre schwarzen
Äste starr in den
blassen Februarhimmel,

vereinzelte schräg
einfallende Sonnenstrahlen
schimmern schwach
durch den Kältedunst,

milchig weißes Nebellicht
kriecht übers stille Eis
meines Weihers,

meine Gedanken sind weit weg
im fernen warmen Süden,

wäre ich mit dir gefahren,
dann müsste ich jetzt nicht
frieren an Leib und Seele …

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Kommentare

01. Feb 2017

Ab in den Süden... Koffer packen und hin - nach Reisen.
LG Soléa

02. Feb 2017

Wärest Du in den Süden gefahren, hättest Du diesen wunderbaren Morgen nicht erleben können.
Liebe Grüße, Susanna

02. Feb 2017

Danke, Susanna - das sind eben die zwei Seiten einer Medaille ...
Liebe Grüße Marie

28. Sep 2017

Bei einem kühlen Wintermorgen,
mach dir beim Frieren keine Sorgen.
Denn auch der Kältedunst der Sonnenstrahlen,
bereiten niemals dir viel Qualen.
Sei auf der Hut, zieh dich warm an,
denn auch im Süden gibt`s ein Mann,
der sein Jacket über deine Schulter legt,
und dich berührt, oft sturmbewegt !

LG
Alfred

01. Feb 2018

Dein gewitztes Antwortgedicht habe ich eben erst entdeckt,
sonst hätte ich Dir schon früher dafür gedankt, lieber Alfred.

LG Marie.