Er

von Michael Dahm
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Welcher könnte Dichter sein
der Rohheit mit sich trägt
dessen Herz dem Rauen schlägt
der bös' ist und gemein

Der Feine lauscht dem Frühlingswind
der weht ganz frisch und lüstern
er hört die neuen Gräser flüstern
die er am Wege find't

Er träumt für sich in seiner Welt
und findet darin Worte
leicht schreibt er an diesem Orte
was ihm so sehr gefällt

Drum badet er in jenen Wellen
in denen andre sehen wie er
träumerisch im Wortemeer
die sich zu ihm gesellen

Zeitlos sind Gedichte nur
wenn man sich darin findet
dass Feines sich in Rauheit windet
das liegt in der Natur

© Picolo

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