Waldesruh

von Robert K. Staege
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Ein Seufzen geht durchs Ried,
die Welt scheint schon zu schlafen.
Den weißen Wolkenschafen
singt sanft der Mond sein Lied.

Im finster stummen Wald
lässt sich kein Ton erlauschen.
Kein menschlich lautes Plauschen
stört meinen Aufenthalt.

Ich hör‘ dem Schweigen zu.
Aus lautlos dunklen Gründen
lässt Stille mir verkünden:
Hier findest Ruhe du!

Geschrieben am 6. August 2019 im Kloster Steinfeld.

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