Glückselig

von Soléa P.
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Zwischen blau und blau ein Land
hab es schlicht Trauminsel genannt
sie ist nicht groß und auch nicht hoch
doch die Stille ist famos.

Palmen wiegen sich im Wind
der Tag mit Sonnenschein beginnt
in der Nacht leuchten Sterne
sie erinnern an Laternen
der Mond gibt auf sie alle acht
auch über mich und die Insel er wacht ...
damit ich schlafen kann in Ruh
schließe glückselig meine Augen zu.

Lausche unterschwellig Meer und Welle
in das ich morgens meine Füße stelle
und mich fallen lasse – ins warme Nass
das ist Freiheit – das macht Spaß.

Mit bunten Fischen hinausschwimmen
allem Trübsal prompt entrinnen
Richtung Horizont – geradeaus
da schreck ich plötzlich unsanft auf.

Der Wecker, dieses Ungeheuer
klingelt laut – er war nicht teuer
holt mich barsch ins Diesseits zurück
das nennt man nicht gerade Glück
stehe auf, und denke nur ...
Schade! Von der Insel keine Spur.

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Kommentare

15. Feb 2018

Ein Eiland, das sich trollt gleich nach dem Traum:
Soléa hat 's entdeckt und glaubt es kaum.

LG Annelie

15. Feb 2018

Aloahee, das wäre mein Ding -
Doch eine Reise ist jetzt leider nicht drin ...

Viele liebe Grüße
Soléa

15. Feb 2018

Solche Inseln braucht man! Sehr!
Schon fällt der Alltag nicht so schwer ...
(Hab ja ein Ungeheuer auch im Haus -
Das schaut kaum wie ein Wecker aus ...)

LG Axel

15. Feb 2018

Ob Ungeheuer, Wecker, Krause:
Der Alltag braucht auch mal 'ne Pause ...

Liebe Grüße
Soléa