Nacht

Bild von Thorsten
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Tritt hinaus, aus der Wärme,
in die Frische der Nacht.
Die Stund der Sterne -
blick empor; der Himmel lacht.

Von des Tages Toben
zur Ruhe gekommen.
Träume werden verwoben
und Berge erklommen.

Verborgen hinter Schloss und Riegel.
Einjeder schlummert tief und fest.
Der Mondschein gibt ein Lichterfest
durchbohrt des Schattens Siegel.

Der Kühle zuwider,
nach drinnen wieder.
Die Stille vergeht,
ein Gedanke entsteht.

Veröffentlicht / Quelle: 
16.05.2018
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Kommentare

16. Mai 2018

Erinnerung an Rilke: "Wer du auch seist, am Abend tritt hinaus aus deiner Stube, drin du alles weißt, als letztes vor der Ferne liegt dein Haus..."

LG Yvonne