Gedanken in der Winternacht

von Robert K. Staege
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Nun verstummt die laute Welt.
Wind weht hin durch kahle Bäume,
Kinder reisen schon durch Träume.
Weitab über Wald und Feld
ist der Sterne Glanz zu sehen,
Wolken auch vereinzelt stehen
und der Mond sich zugesellt.

Unterm weiten Himmelszelt
wird mir still und ernst bewusst,
dass nicht Schmerz und auch nicht Lust
immer bleibt und ewig hält.
Mich durchzieht ein kalter Schauer
und ich frag’ mit leiser Trauer,
wann denn wohl mein Vorhang fällt ...

Geschrieben am 19. Dezember 2018

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Kommentare

20. Dez 2018

Danke für dieses wunderbare Gedicht - abseits des Weihnachtsgeschwätzes, lieber Robert ...

LG Marie

20. Dez 2018

Ich danke Dir! Und ich wünsche Dir friedevolle Weihnachtstage und alles erdenklich Gute zum Neuen Jahr!